Nahrungsquelle im Garten

Scheinhasel bietet zum Winterende Insekten Nahrung

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Die Scheinhasel (Corylopsis glabrescens) zeigt ihre Blüte meist schon sehr früh im Jahr. Das kommt auch bei Bienen und Hummeln gut an. Foto: Stefan Sauer

Wie die Forsythie gehört auch die Scheinhasel zu den Boten des Frühlings. Jedoch sind nicht beide Sträucher bei Insekten gleichermaßen beliebt.

Berlin (dpa/tmn) - Sie beginnt ihr Gartenjahr zeitig: Die Scheinhasel (Corylopsis pauciflora) ist einer der ersten Frühlingssträucher, der seine Blüten öffnet. Das freut nicht nur den frühlingshungrigen Menschen, auch Bienen und Hummeln sind dankbar für die frühe Nahrungsquelle.

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin rät, statt einer Forsythie lieber eine Scheinhasel zu pflanzen. Forsythien werden von unseren Insekten nämlich gemieden.

Für eine Scheinhasel ist auch in kleinen Gärten Platz. Der Strauch wächst zwar dicht, wird aber in der Regel nie höher und breiter als etwa eineinhalb Meter. Daher kann die Gartenschere auch im Schrank bleiben, denn ein Schnitt ist nur nötig, wenn der Standort doch nicht ausreichend Platz bietet.

Der BDG empfiehlt einen sonnigen bis halbschattigen Ort, am besten mit einem durchlässigen, sandig-humosen Boden. Etwas Aufmerksamkeit für die Scheinhasel ist im Sommer gefragt, bei langer Trockenheit sollte der Strauch dann gewässert werden.

Übrigens: Im Herbst hat die Scheinhasel ihren zweiten großen Auftritt. Dann färben sich ihre Blätter in leuchtendes Gelb.

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