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Wasserstoff-Autos: BMW arbeitet an Serienproduktion 

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Von: Thomas Schmidtutz

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BMW mit Wasserstoff-Antrieb: Der Münchner Autobauer will mit der Technologie miit der Neuen Klasse in Serie gehen.
BMW mit Wasserstoff-Antrieb: Der Münchner Autobauer will mit der Technologie miit der Neuen Klasse in Serie gehen. © Sven Hoppe/dpa

Der Münchner Autobauer BMW arbeitet mit Hochdruck an der Neuen Klasse. Beim Antrieb setzen die Bayern neben Elektro auch auf Wasserstoff.

München – Der Münchner Autobauer BMW prüft die Serienproduktion von Wasserstoffautos. Das sagte der Vorstandsvorsitzende Oliver Zipse dem Handelsblatt. Ab 2025 soll zudem eine „neue Klasse“ von Elektroautos mit besseren und billigeren Batterien auf den Markt kommen. „Zum Start planen wir eine kompakte Limousine im 3er-Segment und ein entsprechendes sportliches SUV.“

BMW arbeitet demnach auch an der Entwicklung von Wasserstoffantrieben für diese neue Fahrzeuggeneration. „Ich kann mir gut vorstellen, dass wir in der Neuen Klasse perspektivisch auch die Brennstoffzelle im Serieneinsatz sehen werden“, sagte Zipse der Wirtschaftszeitung. „Wasserstoff als Energieträger wird in vielen Weltregionen eine wichtige Rolle spielen.“ Bislang sind Wasserstoff-Fahrzeuge im Straßenbild noch absolute Exoten.

BMW: Autobauer dringt auf Technologie-Offenheit

Der Münchner Autobauer setzt auf Technologie-Offenheit und hat sich deshalb zuletzt wiederholt gegen eine frühzeitige Ausrichtung auf E-Antriebe ausgesprochen. Erst vor wenigen Wochen hatte Zipse das für 2035 geplante EU-weite Aus für Verbrenner erneut kritisiert. Es sei ein „industriepolitischer Fehler“ in der heutigen Zeit alles auf eine Karte zu setzen“, warnte der Manager.

Nach den Plänen aus Brüssel dürfen neue Autos und leichte Nutzfahrzeuge ab 2035 keine Auspuff-Emissionen mehr haben. Allerdings ließ die EU-Kommission vor allem auf Drängen Deutschlands doch noch eine kleine Hintertür für Verbrenner offen, vorausgesetzt, sie werden ausschließlich mit E-Fuels betrieben. (dpa/utz)

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