Familie mit Kindern – Tipps zum Geld sparen

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Mit dem Nachwuchs kommen auch neue finanzielle Herausforderungen dazu.

Die Gründung einer Familie ist für viele junge Menschen die Erfüllung eines Lebenstraums. Kinder bereichern das Leben und sind das Fundament zukünftiger Generationen.

Nichtsdestotrotz verändert der Nachwuchs so ziemlich alles und stellt den eigenen Finanzhaushalt vor neue Herausforderungen. Um für den finanziellen Aufwand gewappnet zu sein, helfen einige Tipps zum Geld sparen.

Kinder kosten Geld

Der Nachwuchs bildet das Epizentrum des Lebens, das mit fortschreitender Zeit immer größer wird. Im Umkehrschluss kosten Kinder umso mehr, je älter sie werden. Mit dem Alter verändern sich die Bedürfnisse und Ansprüche, die eher wachsen, als das sie schrumpfen. Nicht selten müssen viele Familien während der Erziehung ihrer Kinder effektiv mit dem Geld haushalten, um keine gravierenden Einbußen in der Lebensqualität hinzunehmen und dem eigenen Kind fast alles zu ermöglichen.

Die Liste der notwendigen Ausgaben ist dabei breitgefächert und umfasst zu Anfang Banalitäten wie Windeln und Kleidung. Doch Kinder wachsen und so kommen unweigerlich Gebühren für die Kindertagesstätte, Ausgaben für die Freizeitgestaltung und medizinische Kosten dazu. Eine Investition in die Zukunft in Form von Studiengebühren kann ebenfalls dazukommen. Die Entscheidung für eine Familie kann, je nach Kinderzahl, über mehrere Jahrzehnte eine starke finanzielle Belastung darstellen.

Laut den Angaben des Statistischen Bundesamts kosten Kinder bis zum sechsten Lebensjahr im Durchschnitt bis zu 6.000 Euro pro Jahr. Zwischen dem sechsten und zwölften Lebensjahr belaufen sich die anfallenden Kosten auf 7.000 Euro und bis zur Volljährigkeit auf 8.500 Euro jährlich. Zusammengerechnet sind das pro Kind 130.000 Euro, die Familien finanziell stemmen müssen.

Sparmöglichkeiten ausschöpfen

In Deutschland erhalten Familien mit Kindern zwar finanzielle Unterstützung vom Staat, doch das ist in den meisten Fällen nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Seit dem 1. Juli bekommen Familien für das erste und zweite Kind je 204 Euro monatlich, für das dritte Kind 210 Euro und für jedes weitere Kind 235 Euro.

In den letzten Jahrzehnten wurde das Betreuungsangebot für Kinder deutlich ausgebaut, da für die meisten Familien ohne doppeltes Einkommen die Lebensqualität deutlich eingeschränkt wäre. Trotz der staatlichen Unterstützung decken die Hilfen nicht ansatzweise die finanziellen Belastungen, so dass viele Familien am Ende des Monats mit dem restlichen Geld aushalten müssen.

Daher ist es essenziell für Familien mit Kindern, so effizient wie möglich die finanziellen Ressourcen einzusetzen und angebotene Sparmöglichkeiten wahrzunehmen. Sparen mit Kindern lässt sich in so ziemlich jedem Lebensbereich. Familien, die einen Gesamtüberblick über interessanten Deals und Angebote haben möchten, können die Dienstleistung von Schnäppchen-Portalen wie Mein Deal wahrnehmen. Aktuelle und regelmäßige Angebote zu vielen Produkten rund ums Kind vereinfachen das Sparen.

Sparen beim Einkauf

Der Einkauf von Lebensmitteln betrifft nicht nur Familien mit Kindern, sondern gehört zum alltäglichen Leben jedes Einzelnen dazu. Doch besonders für große, kinderreiche Familien ist der Wocheneinkauf eine finanzielle Herausforderung. Daher bieten sich für Großfamilien Vorratskäufe von Sonderangeboten an, die unter anderem aus preiswertem Fleische bestehen können, das sich problemlos einfrieren lässt.

Die Nutzung von zahlreichen Rabattsystem ist ebenfalls eine ideale Sparmöglichkeit, die sich langfristig in die Einkaufsgewohnheiten einarbeiten lässt. Oft arbeiten Discounter oder Supermärkte mit Gutscheinaktionen, die auch auf Mein Deal zu finden sind. Nichtsdestotrotz kann der Einkauf mit Kindern zu einer echten Geduldsprobe werden, da die Kleinen nach Süßigkeiten oder anderen nicht eingeplanten Produkten verlangen. Hier heißt es vorher zu kommunizieren und die Kinder miteinzubeziehen.

Je größer die Familie, desto unterschiedlicher sind die Bedürfnisse. Dadurch wird die Einkaufsliste immer länger. Das Erstellen eines Wochenplans kann diesem Umstand entgegenwirken und verschafft eine Übersicht. So kann jedes Familienmitglied seine Wünsche miteinbringen und die einzelnen Produkte lassen sich in den Geschäften mit den jeweiligen Sonderangeboten abgleichen.

Kleiderkauf und KiTa

Kinder wachsen sehr schnell, daher lohnt sich keine teure Kleidung. Natürlich sollte der Spagat aus gut und günstig gewahrt werden. Bei Babys und Kleinkindern macht es Sinn, die Kleider immer eine Konfektionsgröße größer zu kaufen. Es müssen auch nicht immer Strampler oder Schuhe von Marken sein. Da Kinder nun mal schnell wachsen, ist der Markt für gebrauchte Kleider sehr groß. Aus diesem Grund gibt es fast in jeder Gemeinde Kleinkind-Kleiderbasare, die in den meisten Fällen von gemeinnützigen Institutionen oder örtlichen Kitas organisiert werden.

Heutzutage gehen beide Elternteile einer beruflichen Tätigkeit nach, um genug Geld für die Familie zu verdienen. Für die Kinderbetreuung sorgen dementsprechend Kindertagesstätten, die mit Kosten den Finanzhaushalt belasten. Am schwersten fallen die monatlichen Gebühren ins Gewicht. In den meisten Bundesländern sind hohe Kosten an der Tagesordnung, daher ist es wichtig, die Kita-Gebühren steuerlich abzusetzen.

Viele Kitas bieten zudem Rabatte für Geschwisterkinder an. Sind alle Kinder in der gleichen Kita angemeldet, schont das den Geldbeutel. Nicht selten ist der Besuch des dritten Kindes sogar gebührenfrei. Familien und Alleinerziehende mit geringem Einkommen haben für die Kita-Gebühren sogar den Anspruch auf einen Zuschuss vom Staat.

Bares Geld lässt sich auch bei der Verpflegung in der Kita sparen. Generell bekommen Kinder in den Tagesstätten eine warme Mittagsmahlzeit. Der restliche Tagesbedarf kommt von Zuhause. Hier sollte gut und genau kalkuliert werden, was für Lebensmittel Sinn machen. Viele Lunchpakete entsprechen nicht den Vorstellungen der Kinder und kommen gefüllt wieder zurück.

Sparen für die Zukunft der Kinder

Die eigenen Kinder sollen es später besser haben. Dieses Lebensmotto verfolgen wohl alle Eltern. Für die Verwirklichung ist allerdings ein solides finanzielles Kapital von Nöten, das vor allem in die Bildung, aber auch in Notwendigkeiten wie dem Führerschein fließt. Für solch eine Finanzbasis lohnen sich Aktienfonds, die gute Renditechancen bieten. Sie beherbergen zwar die höchsten Risiken, doch über die Jahre lassen sich Kursschwankungen aussitzen. Wer eher risikoscheu ist, setzt auf Zinsanlagen. Hierfür bieten sich Festgeld und Kindergirokonten an.

Wer im Namen der eigenen Kinder Geld anlegt, sollte sich darüber bewusst sein, dass dieses den Kindern gehört. Die Verwaltung fällt zwar in die Hände der Eltern, doch das eingezahlte und wachsende Kapital kann nicht von diesen genutzt werden. Sobald die Kinder das 18. Lebensjahr erreicht haben und damit vor dem Gesetz volljährig sind, steht ihnen das Geld frei zur Verfügung. Die Eltern haben ab diesem Zeitpunkt keinerlei Zugriffsrechte mehr.

Geldanlagen für Kinder können mittels Freibetrags zum Einsparen von Steuern genutzt werden. Eine Rückerstattung ist allerdings nicht im Rahmen des Möglichen. Darüber hinaus müssen Eltern unbedingt darauf achten, dass ab bestimmten Beträgen das eigene Kind nicht mehr kostenfrei in der Krankenversicherung der Familie mitversichert werden kann.

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