Nach langer Gefangenschaft

Verschleppte Schülerinnen von Boko Haram "zurückgebracht"

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Vier Frauen, die vor der Terrororganisation Boko Haram fliehen konnten. 

Zahlreiche der vor einiger Zeit verschleppten Schülerinnen konnten angeblich in ihre Heimat zurückkehren. Das berichten die Eltern der Mädchen. 

Abuja - In Nigeria hat die Islamistengruppe Boko Haram etwa hundert von ihr entführte Schülerinnen nach Angaben von Eltern freigelassen. Die Mädchen seien am Mittwoch von den Extremisten nach Dapchi zurückgebracht worden, sagten zwei Eltern der Nachrichtenagentur AFP. Die Mädchen seien in neun Fahrzeugen in die Ortschaft im Nordosten des Landes gebracht und vor ihrer Schule abgesetzt worden.

Kämpfer der Boko Haram hatten am 19. Februar ein Internat in Dapchi im Bundesstaat Yobe überfallen. Hunderten der Mädchen gelang die Flucht, doch von 110 Schülerinnen fehlte jede Spur.

Der Vorfall erinnerte an die Entführung von mehr als 200 Mädchen aus einer Schule in der Stadt Chibok durch Boko Haram. Der Fall aus dem Jahr 2014 sorgte weltweit für Entsetzen und Empörung. Seitdem konnten viele der Mädchen fliehen oder wurden gegen Lösegeld und im Austausch gegen inhaftierte Boko-Haram-Mitglieder freigelassen.

Afp

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