Mögliche Insidergeschäfte

US-Börsenaufsicht meldet Hackerangriff

+
Hacker sind 2016 in Systeme der US-Börsenaufsicht SEC eingedrungen und haben erbeutete Informationen möglicherweise für verbotene Insidergeschäfte benutzt. Foto: Andrew Harnik

Washington (dpa) - Unbekannte Hacker sind im vergangenen Jahr in Systeme der US-Börsenaufsicht SEC eingedrungen und haben erbeutete Informationen möglicherweise für verbotene Insidergeschäfte benutzt.

Die Schwachstelle, die das ermöglicht habe, sei schnell gestopft worden, betonte die SEC in der Nacht zum Donnerstag.

Bei der Börsenaufsicht werden Geschäftszahlen und für den Aktienkurs relevante Informationen von Unternehmen veröffentlicht und lagern auf den Servern bereits bevor sie freigeschaltet werden.

Der Angriff sei der SEC bereits 2016 aufgefallen, erst im August dieses Jahres habe sie aber festgestellte, dass die Daten möglicherweise für Aktiengeschäfte verwendet wurden.

Die Behörde machte keine Angaben dazu, welche Informationen genau den Angreifern in die Hände gefallen sein könnten. Es hieß lediglich, darunter seien keine persönlichen Daten gewesen. Es liefen Untersuchungen. Die SEC greift bei sogenanntem Insiderhandel - Aktiengeschäften auf Basis öffentlich nicht verfügbarer Informationen - traditionell hart durch.

Mitteilung der SEC

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.