Nach Wahlerfolg der AfD

Umfrage: Gegen Ausgrenzung der AfD vom Bundestag 

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Die Geschäftsordnung des Bundestags sieht vor, dass jede Fraktion mindestens einen Vizepräsidenten entsenden kann - auch die AfD. 

Laut einer Umfrage ist die Mehrheit der Deutschen gegen eine Ausgrenzung der AfD aus dem Bundestag. Anhänger der Union und SPD sehen das anders. 

Hamburg - Nach dem Wahlerfolg der AfD ist die Mehrheit der Deutschen einer Umfrage zufolge gegen eine Ausgrenzung der Fraktion im Bundestag. 63 Prozent der Befragten sagten, dass die 93 Abgeordneten der AfD in der parlamentarischen Arbeit genauso behandelt werden sollten wie jede andere Fraktion auch. Das ergab eine Forsa-Befragung im Auftrag des Magazins „Stern“. Demnach war nur fast jeder dritte Deutsche der Ansicht, dass sich die anderen Fraktionen im Parlament von den Rechtspopulisten abgrenzen sollten.

Nach Auffassung von 52 Prozent der Befragten sollte die AfD-Fraktion auch einen Stellvertreter des Bundestagspräsidenten stellen dürfen. Die Geschäftsordnung des Bundestags sieht vor, dass jede Fraktion mindestens einen Vizepräsidenten entsenden kann. Laut der Umfragen waren aber 44 Prozent dagegen, dass ein Abgeordneter der AfD ins Bundestagspräsidium gewählt wird. Darunter seien mehrheitlich die Anhänger von Union (57 Prozent) und SPD (51 Prozent).

dpa

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