„Komme gut mit Angela zurecht“

Trump erklärt: Darum habe ich Merkel nicht die Hand gegeben

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Im März traf Angela Merkel erstmals Donald Trump - eine peinliche Situation inbegriffen

Dieses Bild wird in keinem Jahresrückblick fehlen: Im März verweigerte Donald Trump Angela Merkel den Handschlag. Jetzt will der US-Präsident den Affront aufklären.

Da Nang - Es war der große Aufregung bei der ersten persönlichen Begegnung von Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump: Auch auf mehrmalige Aufforderung wollte der mächtigste Mann der Welt der Kanzlerin augenscheinlich nicht die Hand reichen. Fast trotzig schien Trump die Situation auszusitzen - Merkel blieb nur, ratlos mit den Schultern zu zucken.

Jetzt, Monate später hat Trump erstmals sein Verhalten erklärt. Ob die Begründung plausibel klingt... diese Einschätzung bleibt dem Zuhörer überlassen.

„...und ich habe das nicht gehört“

Auf dem Flug nach Hanoi kam Trump am Samstag bei seiner Asienreise auf den Vorwurf zurück, er habe der Kanzlerin bei ihrem jüngsten Besuch im Weißen Haus absichtlich den Handschlag verweigert. „Ich war mit ihr (Merkel) schon eine ganze Zeit vorher zusammen gewesen“, sagte Trump. „Und dann ruft jemand: Geben Sie ihr die Hand! Geben Sie ihr die Hand! Und ich habe das nicht gehört.“ Daraus sei dann eine große Sache gemacht worden.

Großartiges Verhältnis mit „buchstäblich jedem Anwesenden“

Überhaupt warf Trump den Medien vor, über sein gutes Verhältnis zu eigentlich allen anderen Staats- und Regierungschefs nicht zu berichten. Trump kam auf dieses Thema, weil er von Reportern gefragt wurde, ob er eigentlich eine besonders gute Beziehung zu totalitären oder autoritären Führern habe. „Und zu anderen“, sagte Trump. Genau genommen habe er zu buchstäblich jedem der beim Apec-Gipfel anwesenden Staatenlenker ein großartiges Verhältnis.

Allerdings wusste Trump nicht genau, wie groß die Runde der Apec war, an der er teilgenommen hatte: „Das waren 15 oder so? 18?“ Die Asiatisch-Pazifische Wirtschaftsgemeinschaft umfasst 21 Mitglieder.

„Ich lese mehr, als ich Fernsehen schaue“

Auch mit einem anderen Vorurteil wollte Trump vor den Medienvertretern im Flugzeug aufräumen. „Wer mich nicht kennt, sagt gerne, ich schaute viel Fernsehen - Leute mit gefälschten Quellen. Sie wissen schon, Fake Reporter, Fake Quellen. Aber ich komme gar nicht so viel zum Fernsehen. In erster Linie wegen der Papiere. Ich lese Papiere. Eine Menge. Und andere Sachen. Tatsächlich lese ich viel mehr, Leute - viel mehr als ich Fernsehen schaue. Aber wie auch immer.“

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dpa/fn

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