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Drei Tote in St. Louis: Neue Erkenntnisse zu Schüssen in US-Schule

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Von: Patrick Mayer

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Trauer in St. Louis: Bei einer Schusswaffenattacke auf eine Schule im US-Bundesstaat Missouri sind mindestens drei Menschen getötet worden.
Trauer in St. Louis: Bei einer Schusswaffenattacke auf eine Schule im US-Bundesstaat Missouri sind mindestens drei Menschen getötet worden. © David Carson/St. Louis Post-Dispatch/AP/dpa

Ein junger Angreifer tötet in einer Schule im US-Bundesstaat Missouri mindestens zwei Menschen, bevor ihn die Polizei von St. Louis erschießt. Details zu den Opfern werden bekannt.

Update vom 25. Oktober, 11.25 Uhr: Neue Erkenntnisse zur Schusswaffenattacke in St. Louis: Bei Schüssen an einer Schule im US-Bundesstaat Missouri sind am Montag mindestens drei Menschen getötet worden - darunter der Schütze.

Er habe in der Schule eine 16-Jährige sowie eine 61-jährige Lehrerin getötet, wie US-Medien in der Nacht zum Dienstag (MESZ) unter Berufung auf die Behörden berichteten. Sieben Menschen seien verletzt worden, hieß es weiter. „Es hätte viel schlimmer kommen können“, sagte ein Polizeisprecher im US-Fernsehen. Die Polizei ermittelt zum möglichen Tatmotiv, das bislang nicht bekannt ist.

Tote in St. Louis: Mutmaßlicher Täter bei Schusswechsel mit Polizei erschossen

Erstmeldung vom 24. Oktober: St. Louis – Erneut werden bei einer Schusswaffenattacke an einer Schule in den USA Menschen getötet. Konkret: In St. Louis hat ein Angreifer mindestens zwei Menschen getötet und mehrere weitere verletzt.

St. Louis: Ein Polizeifahrzeug steht vor der Central Visual & Performing Arts High School. Bei Schüssen sind mehrere Menschen ums Leben gekommen - darunter der Schütze.
St. Louis: Ein Polizeifahrzeug steht vor der Central Visual & Performing Arts High School. Bei Schüssen sind mehrere Menschen ums Leben gekommen - darunter der Schütze. © Jeff Roberson/AP/dpa

Bei den Todesopfern handle es sich um eine Jugendliche und eine Erwachsene, erklärte der Polizeichef der US-Stadt im Bundesstaat Missouri, Michael Sack, an diesem Montag (24. Oktober). Auch der Angreifer wurde den Informationen zufolge bei einem Schusswechsel mit eintreffenden Polizisten getötet, was die Anzahl der Todesopfer auf mindestens drei erhöht.

Die Hintergründe der Tat und die Identität des Schützen waren zunächst unklar. Der Angreifer war nach Sacks Angaben „etwa 20 Jahre“ alt. Die Polizei war am Montagmorgen kurz nach 9 Uhr (Ortszeit, 15 Uhr, MESZ) wegen Schüssen zu dem Gymnasium gerufen worden. Fliehende Schüler hätten von einem Angreifer in der Central Visual & Performing Arts High School mit einer „langen Schusswaffe“ gesprochen, erzählte Polizeichef Sacks. Die Beamten hätten dann Schüsse gehört und seien schließlich auf den Angreifer gestoßen, teilte er die ersten Erkenntnisse der örtlichen Behörden mit.

Im Video: Nach Schul-Massaker - Joe Biden und Ehefrau besuchen Uvalde

Es ist die nächste schreckliche Tat an einer US-Schule. In den USA kommt es immer wieder zu tödlichen Schusswaffenangriffen an Bildungseinrichtungen. So erschoss zum Beispiel im Mai ein 18-Jähriger an einer Grundschule der texanischen Kleinstadt Uvalde 19 Kinder und zwei Lehrerinnen. Und an diesem Montag bekannte sich ein Jugendlicher vor Gericht schuldig, der im vergangenen Jahr an seiner Schule im Bundesstaat Michigan vier Mitschüler getötet hatte.

Immer wieder Tote durch Schusswaffen an US-Schulen - Joe Biden fordert strengere Waffengesetze

Wegen der ausschweifenden Gewalt mittels Waffen fordert US-Präsident Joe Biden immer wieder strengere Waffengesetze in den Vereinigten Staaten, doch die Republikaner blockieren derartige politische Ziele meist. Zuletzt hatte Biden auf ein Verbot von Sturmgewehren im Besitz von Privatpersonen gepocht. Sturmgewehre waren von 1994 bis 2004 in den USA verboten. Dann lief das Verbot aus. Biden sprach in der Vergangenheit zum Beispiel von einer „Plage der Schusswaffengewalt“. Jetzt gibt es einmal mehr Tote an einer US-Schule zu beklagen. (pm/AFP)

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