Dünne Eisdecke

Rehe brechen auf zugefrorenem See ein – Spaziergänger sind entsetzt

Zwei Rehe stehen auf einem schneebedeckten Feld, im Hintergrund blauer Himmel.
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Wildtiere wie Rehe sind häufig scheu und brauchen ihre Ruhe.

Spaziergänger an einem See in der Nähe von Hamburg wurden am Sonntag Zeugen eines Tier-Dramas. Mehrere Rehe liefen auf einen See – und brachen ein.

Lütjensee (Schleswig-Holstein) – Erst fielen Schüsse *, dann liefen mehrere Rehe aus dem Wald – auf einen See. Das wurde ihnen zum Verhängnis. Wie Zeugen gegenüber der Lübecker Nachrichten berichten, waren die fünf Tiere, ein Rehbock und vier Rehe, bereits weit vom Ufer entfernt, als das Drama seinen Lauf nahm.

Die Spaziergänger konnten nur zusehen, wie die Tiere plötzlich einbrachen. Die Eisdecke auf dem Lütjensee bei Schleswig-Holstein war durch die kalten Temperaturen der vergangenen Tage leicht zugefroren – und viel zu dünn. Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehr leiteten einen Rettungsversuch ein: Mit einem Schlauchboot und einer Drohne versuchten die Helfer die Tiere noch rechtzeitig zu erreichen, vergebens. Sie konnten die Tiere nur noch tot aus dem Wasser ziehen. * 24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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