Weniger Sorge vor Zuwanderung

Terror bleibt die größte Angst der Deutschen

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Zwei Polizisten im vergangenen Dezember nach dem Terroranschlag von Berlin vor der Kulisse der Gedächtniskirche

Auch im Jahr 2017 fürchten sich die meisten Deutschen vor Terrorismus. Allerdings gingen die Ängste zuletzt zurück - auch was die Zuwanderung angeht.

Am meisten fürchten sich die Deutschen vor Terroranschlägen. Angst vor Terrorismus haben 71 Prozent der Bürger, wie eine von der R+V-Versicherung am Donnerstag veröffentlichte Umfrage ergab. In der jährlichen Erhebung zu den größten Ängsten der Deutschen folgen demnach die Sorge vor politischem Extremismus mit 62 Prozent und die Angst vor Spannungen durch den Zuzug von Ausländern mit 61 Prozent.

Allerdings zeigten sich darüber jeweils etwas weniger Menschen besorgt als im Vorjahr. Der Anteil der Deutschen mit Angst vor Terrorismus ging um zwei Prozentpunkte zurück. Es handle sich aber um einen der höchsten Werte, der jemals in der Langzeitstudie gemessen worden sei, erklärte die Leiterin des R+V-Infocenters, Brigitte Römstedt. Bei der Sorge vor politischem Extremismus und vor Spannungen durch den Zuzug von Ausländern gab es einen Rückgang um jeweils sechs Prozentpunkte.

Dagegen stieg in diesem Jahr die Angst vor Naturkatastrophen um vier Prozentpunkte auf 56 Prozent. Auch die Sorge vor Schadstoffen in Nahrungsmitteln erhöhte sich leicht um einen Punkt auf 58 Prozent. Das R+V-Infocenter hatte rund 2400 Menschen nach ihren größten Sorgen rund um Politik, Wirtschaft, Umwelt, Familie und Gesundheit befragt.

AFP

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