Schuldenkrise

Studie: Griechenland braucht Milliarden-Investitionen

Mehr als 300 Milliarden Euro wurde Griechenland seit Mai 2010 bereitgestellt. Eine Studie zeigt, das Land bräuchte Milliarden-Investitionen. 

Athen - Griechenland braucht Milliarden-Investitionen, um wirtschaftlich wieder auf die Beine zu kommen. Die Eurobank, eine der größten griechischen Banken, nennt in einer am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung eine Summe von mindestens 75 Milliarden Euro. Damit könnte Griechenland das wirtschaftliche Niveau vor dem Ausbruch der Schuldenkrise 2010 erreichen.

Es gebe jedoch zahlreiche Faktoren, die das Land nun attraktiv für Investitionen machten, schreibt die Bank in ihrer Studie. Darunter seien die stabile und demokratische politische Lage sowie die Tatsache, dass mittlerweile mehr als 85 Prozent der Bürger sich für Privatisierungen und 65 Prozent für den Euro als Währung aussprechen. Hinzu kämen die im Vergleich zu der Zeit vor der Krise billigeren Arbeitskräfte. Außerdem hätten mehr als 42 Prozent der Arbeitnehmer einen Hochschulabschluss.

dpa

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