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Schweiz führt „Ehe für alle“ ein

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Wahlplakate in der Schweiz, die sich für die Ehe für Alle aussprechen.
In einer Volksabstimmung im September 2021 stimmte die Bevölkerung in der Schweiz für die „Ehe für alle“. © MANUEL GEISSER/ IMAGO

Nach einer Volksabstimmung im September 2021 hat die Schweiz nun als eines der letzten Länder in Westeuropa die Ehe für alle eingeführt.

Bern - Als eines der letzten Länder in Westeuropa hat die Schweiz am Freitag die «Ehe für alle» eingeführt. Somit ist es jetzt auch Menschen gleichen Geschlechts erlaubt, einander zu heiraten. Andrang von schwulen und lesbischen Paaren gab es am ersten Tag unter anderem in Zürich, mit mehr als zwei Dutzend Zeremonien. Darunter waren auch Männer und Frauen, die bereits in einer eingetragenen Partnerschaft lebten und ihren Status ändern wollten.

Gegner der geplanten Gesetzesänderung hatten im vergangenen Jahr eine Volksabstimmung erzwungen. Diese ging im September mit 64,1 Prozent Zustimmung zur «Ehe für alle» aus.

Die Schweizer Post gab zum Inkrafttreten eine spezielle Briefmarke heraus. Sie zeigt 30 Ballons, die zusammengeknüpft als großes Herz in Regenbogenfarben in Richtung Himmel abheben. Angehängt an die Ballons sind vier Kärtchen, auf denen in allen vier Landessprachen «Ja» steht: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. (dpa)

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