Eis und Schnee

Schneechaos im Norden: Schule fällt vielerorts aus

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Schnee in Flensburg legt den Verkehr komplett lahm.

Ein Schneechaos im Norden Schleswig-Holsteins hat am Donnerstag vielen Schülern Unterrichtsausfall beschert.

Flensburg - Besonders im Großraum Flensburg sowie rund um Niebüll sorgten Schneeverwehungen von zum Teil über einem Meter dafür, dass Straßen nicht befahrbar waren, auch nicht für zahlreiche Schul- und Linienbusse. 

Autozüge zwischen Niebüll und Sylt fielen wegen des Winters ebenfalls aus. Räumfahrzeuge waren in der Region im nächtlichen Dauereinsatz. Viele Autos rutschten in Gräben oder blieben in Schneewehen stecken. Die Polizei zählte mehr als 50 Autos, die sich fest gefahren hatten.

Winterwetter führt in Teilen Europas zu Chaos im Flugverkehr

Das anhaltende Winterwetter in Europa führt zunehmend zu Verkehrsproblemen: Wegen heftigen Schneefalls wurde der Flughafen Genf am Donnerstagmorgen geschlossen. Der Airport sei angesichts der herrschenden Wetterbedingungen bis auf Weiteres für den Flugverkehr gesperrt, teilte der Flughafenbetreiber mit. Passagiere seien aufgefordert, vorerst nicht zum Flughafen zu kommen. Ihnen wurde geraten, sich mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen.

Weite Teile Europas sind derzeit von heftigen Schneefällen und eisigen Temperaturen betroffen. In der Schweiz sanken die Temperaturen in den vergangenen Tagen auf knapp minus 40 Grad Celsius in höheren Lagen. Auch im Zugverkehr gab es in der Schweiz am Donnerstag Verspätungen, auf den Straßen gab es zahlreiche Unfälle.

Sturm Emma: Irland und England geben Wetterwarnung aus

Auch in Großbritannien gab es wegen des Winterwetters Einschränkungen im Flugverkehr. An vielen Flughäfen gab es Flugstreichungen und -verspätungen, die Airports im schottischen Glasgow und in Edinburgh wurden bis Donnerstagmittag komplett geschlossen. Die irische Billigfluglinie Ryanair strich alle Flüge von und nach Dublin. 

Selbst in Südeuropa herrschen derzeit winterliche Bedingungen. In Katalonien im Nordosten Spaniens steckten tausende Lastwagen fest.

dpa/Afp

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