40 Millionen Menschen betroffen

Monsunopfer in Südasien brauchen dringend Hilfe

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Die südasiatische Monsunzeit dauert in der Regel von Juni bis September, jedes Jahr sterben zahlreiche Menschen. In diesem Sommer erlebt die Region den verheerendsten Monsun seit vielen Jahren.

Mehr als 2100 Tote hat der Monsun in Südasien gefordert. Das Leid ist groß. Die Opfer des Monsuns in Südasien erreicht nach Angaben des Roten Kreuzes nicht genug Hilfe. 

Kuala Lumpur/Neu Delhi - „Die Fluten gehen vielerorts zurück, aber unverzichtbare Güter werden schon jetzt knapp, nachdem Lebensmittel weggeschwemmt und Ernten sowie Existenzgrundlagen ruiniert wurden“, teilte die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften am Dienstag mit. „Wir riskieren eine furchtbare Zweitkrise von Lebensmittelknappheit und Krankheiten, wenn wir nicht die nötigen Mittel bekommen, um die Hilfe zu leisten, die sofort gebraucht wird“, sagte Vize-Regionaldirektor Martin Faller demnach.

Mehr als 2100 Menschen gestorben

Die südasiatische Monsunzeit dauert in der Regel von Juni bis September, jedes Jahr sterben zahlreiche Menschen. In diesem Sommer erleben Indien, Nepal, Bangladesch und Pakistan den verheerendsten Monsun seit vielen Jahren mit bislang mehr als 2100 Toten. 

In den westlichen Industriestaaten wurde der Monsun in der öffentlichen Wahrnehmung bisweilen von den Fluten in den USA durch Hurrikan „Harvey“ überschattet.

Zehntausende Menschen seien obdachlos, hieß es von Faller. „Diese Menschen brauchen unsere Hilfe, und wir tun was wir können, um ihren Bedarf zu decken. Wir brauchen dringend Unterstützung von Partnern weltweit.“

Rund 16 Millionen Kinder und ihre Familien sind von den heftigen Überschwemmungen in Südasien betroffen. Sie bräuchten dringend lebensrettende Hilfe, teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef mit.

Mumbai (Indien) stand nach heftigen Regenfällen unter Wasser.

dpa

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