Mysteriöse Zeitungsannonce

Professorin schreibt 30.000 Euro für verschwundene Tasche aus: Das ist drin

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30.000 Euro Belohnung für verschwundene Aktentasche

Nun ist klar, was sich in der Aktentasche befindet: Eine Professorin bietet demjenigen, der ihr ihre Tasche zurückbringt, eine beträchtliche Menge an Geld - aber nur unter einer Bedingung. 

Berlin - Zunächst gab es Rätselraten um eine verschwundene Aktentasche: In einer ganzseitigen anonymen Zeitungsannonce hat am Freitag eine zunächst Unbekannte 30.000 Euro Belohnung für die Rückgabe einer verlorenen Aktentasche ausgesetzt. Die Tasche müsse aber „inklusive des kompletten Inhalts“ wiederbeschafft werden, heißt es in der riesigen Anzeige in der Bild-Zeitung. Was drin ist, wurde nicht erwähnt.

Wie Bild.de berichtet, steckt hinter der Annonce eine 61-jährige Wirtschaftsprofessorin, die hofft, ihren gestohlenen Familienschmuck wiederzubekommen. Diesen hatte sie bei einer Veranstaltung in Berlin getragen und danach in der Aktentasche verstaut. Die Tasche in grauem Wildleder von einer italienischen Edelmarke sei dann in einem Sushi-Restaurant im Berliner Hauptbahnhof am 4. November zur Mittagszeit abhandengekommen. Als Kontakt wurde eine Mailadresse angegeben.

Das Ehepaar erstattete bei der Bundespolizei Anzeige, doch bislang gibt es keine Spur zum Täter.

Ein Bild-Sprecher sagte, der Verlag gehe davon aus, das es sich um eine private Anzeige handelt. Eine ganzseitige Annonce für die Berlin-Ausgabe von Bild kostet nach Listenpreis 23.866 Euro.

Ein Sprecher der Bundespolizei bestätigte auf Anfrage, dass am 4. November eine Anzeige wegen des Diebstahls einer Tasche bei der Wache im Hauptbahnhof eingegangen sei. Ob es sich dabei um dieselbe Tasche handelt, konnte er nicht bestätigen. Zum Inhalt der Tasche machte er keine Angaben. Die Ermittlungen übernehme die Berliner Polizei.

dpa

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