Gegebenheit vor fast 40 Jahren

Papst Franziskus überrascht mit Aussage über seine Vergangenheit

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Papst Franziskus.

Auch Papst Franziskus ist kein Mann ohne Schwächen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche überraschte nun mit einer Aussage über eine Gegebenheit vor 40 Jahren.

Vatikanstadt - Papst Franziskus (80) hat nach eigenen Angaben in der Vergangenheit eine Psychoanalytikerin konsultiert. „Sie war sehr gut, sehr professionell. Zu einem Zeitpunkt in meinem Leben, in dem ich das Bedürfnis hatte, ein paar Dinge zu klären, hat mir das sehr geholfen“, sagt das Oberhaupt der Katholiken in einem Interview für ein französisches Buch, das am 6. September erscheint. Kurz vor ihrem Tod habe die Frau ihn angerufen. „Nicht, um die Krankensalbung zu empfangen, denn sie war Jüdin, sondern für einen spirituellen Dialog“, fügt der Papst hinzu.

Ausschnitte aus dem Buch des Soziologen Dominique Wolton erschienen bereits vorab in französischen Medien. Die zwölf Interviews wurden über einen Zeitraum von einem Jahr ab Februar 2016 geführt. Darin sagte der Papst dem Soziologen, er sei im Alter von 42 Jahren sechs Monate lang in Therapie gewesen.

Hätten Sie es gewusst? Bestimmte Besucher will der Papst nicht zur Audienz empfangen.

In dieser Zeit, Ende der 70er Jahre, befand sich sein Heimatland Argentinien noch unter militärischer Herrschaft und seine Amtszeit als Jesuiten-Führer ging gerade zu Ende. Einige warfen dem damals noch unter seinem bürgerlichen Namen Jorge Mario Bergoglio bekannten Mann vor, mit der Regierung zusammengearbeitet zu haben.

Italienische Medien weisen darauf hin, dass unter Johannes XXIII. - Papst von 1958 bis 1963 - Psychoanalyse für Priester und Seminaristen verboten wurde. Die Position wurde später von seinem Nachfolger Paul VI. aufgeweicht.

dpa

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