Franziskus traf Rohingya

Papst beendet diplomatisch heikle Asienreise in Bangladesch

Papst Franziskus wird bei seinem Besuch eines Heims des Mutter-Teresa-Ordens von Missionarinnen der Nächstenliebe begrüßt. Foto: L&#39osservatore Romano pool
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Papst Franziskus wird bei seinem Besuch eines Heims des Mutter-Teresa-Ordens von Missionarinnen der Nächstenliebe begrüßt. Foto: L'osservatore Romano pool
Papst Franziskus kommt in Dhaka in Bangladesch auf einer traditionellen Rikscha zu einem interreligiösen Friedenstreffen unter anderem mit Rohingya-Angehörigen. Foto: Andrew Medichini
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Papst Franziskus kommt in Dhaka in Bangladesch auf einer traditionellen Rikscha zu einem interreligiösen Friedenstreffen unter anderem mit Rohingya-Angehörigen. Foto: Andrew Medichini
Rohingya-Flüchtlinge kommen zur Residenz des Erzbischofs in Dhaka, um Papst Franziskus zu treffen und ihm von ihrer Geschichte zu berichten. Foto: Max Rossi/Pool Reuters
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Rohingya-Flüchtlinge kommen zur Residenz des Erzbischofs in Dhaka, um Papst Franziskus zu treffen und ihm von ihrer Geschichte zu berichten. Foto: Max Rossi/Pool Reuters
Nonnen feiern im Suhrawardy Udyan Park in Dhaka mit Papst Franziskus eine Messe. FotoL: Andrew Medichini Foto: Andrew Medichini
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Nonnen feiern im Suhrawardy Udyan Park in Dhaka mit Papst Franziskus eine Messe. FotoL: Andrew Medichini Foto: Andrew Medichini
Katholische Gläubige warten in Dhaka auf die Ankunft des Papstes. Foto: Aijaz Rahi
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Katholische Gläubige warten in Dhaka auf die Ankunft des Papstes. Foto: Aijaz Rahi
Auf der Messe werden auch 16 neue Priester ordiniert. Sie liegen vor dem Altar auf dem Boden. Foto: L&#39Osservatore Romano
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Auf der Messe werden auch 16 neue Priester ordiniert. Sie liegen vor dem Altar auf dem Boden. Foto: L'Osservatore Romano
Gläubige in Dhaka auf der Messe mit Papst Franziskus. Foto: Andrew Medichini
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Gläubige in Dhaka auf der Messe mit Papst Franziskus. Foto: Andrew Medichini
Begrüßung des Papstes im Suhrawardy Udyan Park in Dhaka. Foto: Andrew Medichini
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Begrüßung des Papstes im Suhrawardy Udyan Park in Dhaka. Foto: Andrew Medichini

Am Ende seiner Asienreise benutzt der Papst zum ersten Mal den Begriff "Rohingya". Franziskus beendet heute seine Asienreise, die wegen der andauernden Krise um die muslimischen Rohingya aus Myanmar zu einem diplomatischen Drahtseilakt geworden war.

Dhaka (dpa) - Papst Franziskus hat am letzten Tag seiner Asien-Reise in Bangladesch ein Heim für Waisenkinder und Kranke der Mutter-Teresa-Stiftung besucht. Danach hielt er in der Hauptstadt Dhaka noch eine freie Ansprache, "damit wir uns nicht langweilen", wie der Pontifex in einer nahe gelegenen Kirche scherzte.

"Ich weiß nicht, ob das (freie Sprechen) besser oder schlechter ist, aber ich verspreche euch, es wird weniger langweilig sein", witzelte der Pontifex. Anschließend warnte er vor dem "Terrorismus" des Geschwätzes. "Wie viele religiöse Gemeinschaften wurden wegen des Geistes des Geschwätzes zerstört", sagte das Katholiken-Oberhaupt. "Bitte beißt auf eure Zungen."

Als letzte Station in Dhaka vor dem Rückflug des Papstes nach Rom stand noch ein Treffen mit Jugendlichen einer katholischen Schule an. Der Besuch in Myanmar und Bangladesch stand vor allem im Zeichen der Rohingya-Flüchtlingskrise. Hunderttausende Angehörige der muslimischen Minderheit in Myanmar sind nach Bangladesch geflohen.

Am Freitag hatte der Papst 16 Rohingya getroffen und sie um Vergebung unter anderem für die "Gleichgültigkeit der Welt" gebeten. Er hatte dabei erstmals auf seiner Reise das Wort "Rohingya" öffentlich ausgesprochen.

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