Infektionsschutzgesetz

Neue Corona-Regeln: Hamburg ist strenger als die Bundes-Notbremse

Hamburgs Erster Bürgermeister Tschentscher (SPD) trägt eine Corona-Maske und richtet seine Brille.
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Bleibt bei den neuen Corona-Regeln streng: Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD).

Das Infektionsschutzgesetz ist beschlossen. Hamburg hat seine Corona-Regeln dabei bereits angepasst – und teilweise verschärft. Was ab Samstag gilt, hier der Überblick.

Hamburg – Einen Tag nach der Verabschiedung des Infektionsschutzgesetzes hat die Stadt Hamburg die Corona-Regeln angepasst. Dabei verschärfte der Senat um Hamburgs Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) den seit Anfang April geltenden Lockdown noch einmal. Bereits ab Samstag, 24. April 2021, sollen die strengen Maßnahmen zur Ausgangssperre, zu den Schulen und den Geschäften gelten.

Tschentscher verteidigte das Vorgehen. Hamburg sei eines der wenigen Bundesländer, in denen der Inzidenzwert sinke. „Unser Konzept ist sinnvoll. Es ist verhältnismäßig und es wirkt“, sagte der Rathauschef auf einer Landespressekonferenz. Im wesentlich bleiben die bisherigen Regeln bestehen. Doch bei den Ausgangssperren geht der Senat über die Vorgaben der Bundes-Notbremse hinaus. In der Hansestadt gilt sie früher und länger, außerdem werden Ausnahmen weiter beschränkt. Auch im Einzelhandel und bei den Schulen gibt es Änderungen, wie das Nachrichtenportal 24hamburg.de in einem Überblick zeigt*. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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