Ägäis-Insel Lesbos 

Rückführung von Migranten in Türkei geht mühsam voran

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Flüchtlinge auf Lesbos: seit über zwei Jahren besteht der EU-Türkei-Deal zur Rückführung von Migranten. 

Personalmangel auf Lesbos: Aufgrund mangelnder Mitarbeiter und überfüllter Flüchtlingslager kommt die Rückführung von Migranten in die Türkei nur schleppend voran.

Mytilini - Griechenland hat am Donnerstag sieben Migranten in Kooperation mit der europäischen Grenzschutzagentur Frontex von der Insel Lesbos zum türkischen Hafen Dikili gebracht. Dabei handelte es sich laut Angaben der griechischen Polizei um Migranten, die aus dem Irak, Pakistan und Afghanistan stammen. Die Behörden hatten demnach die Anträge auf subsidiären Schutz dieser Migranten abgelehnt, hieß es. Dieser Schutz wird jenen gewährt, denen in ihrer Heimat „ernsthafter Schaden“ durch Folter, Todesstrafe oder Kriegshandlungen droht.

Die Umsetzung des Rückführungsprogramms kommt wegen Personalmangels nur mühsam voran. Auf den Ostägäis-Inseln harren zurzeit gut 15 000 Migranten und Flüchtlinge aus. Die Aufnahmelager seien restlos überfüllt, teilten die Behörden am Donnerstag mit.

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Das EU-Türkei-Abkommen vom März 2016 sieht vor, dass alle illegal in Griechenland eingereisten Schutzsuchenden in die Türkei abgeschoben werden, wenn sie in Griechenland kein Asyl bekommen. Bislang wurden nach griechischen Polizeiangaben 1590 Menschen auf dieser Grundlage zurück in die Türkei geschickt.

dpa

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