Körperverletzung und Sachbeschädigung

Offenbar 2250 Straftaten im Zusammenhang mit Bundestagswahlkampf

Das Bundeskriminalamt hat derzeit alle Hände voll zu tun. Einem Bericht zufolge wurden 2250 Straftaten rund um den Bundestagswahlkampf registriert. Eine Partei rückt dabei in den Fokus.

Berlin - Das Bundeskriminalamt (BKA) hat nach einem Medienbericht rund 2250 Straftaten im Zusammenhang mit dem Bundestagswahlkampf registriert. Dazu zählten auch 54 Gewaltdelikte wie etwa Körperverletzung, berichtet die Welt am Sonntag unter Berufung auf ein aktuelles BKA-Papier. Mehrheitlich gehe es etwa um Sachbeschädigungen und Beleidigungen. Zu den Opfern von Attacken während des Wahlkampfes gehören laut BKA immer öfter auch Vertreter oder Helfer der Partei Alternative für Deutschland (AfD).

Das Bundeskriminalamt ist teils selbst für den Schutz von Politikern im Wahlkampf zuständig. Je nach Einschätzung der jeweiligen Gefährdungslage werden etwa Bundeskanzlerin, Bundesminister, Bundespräsident oder Mitglieder des Deutschen Bundestages durch BKA-Beamte geschützt.

Die Arbeitsbelastung der BKA-Personenschützer gilt seit dem vergangenen Jahr als sehr hoch. Als Gründe werden vor allem Bedrohungen durch Rechtsextremisten, Linksextremisten oder auch türkische Nationalisten genannt. Im Juli war das BKA mit mehr als 2000 Beamten für die Sicherheit der Gäste beim G-20-Gipfel in Hamburg zuständig. Jetzt sorge der Wahlkampf für zusätzliche Einsatzstunden.

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dpa

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