Fahrer festgenommen

Zehn Tote bei Reisebus-Unglück in Kroatien: Urlaubsfahrt endet in Tragödie

67 Reisende und zwei Fahrer sind auf der Autobahn A3 in Kroatien unterwegs, als es plötzlich zum folgenschweren Aussetzer kommt. Mehrere Menschen verlieren ihr Leben.

Slavonski Brod - Es sollte eine Urlaubsfahrt in die Heimat werden, endete jedoch für mindestens zehn Menschen tödlich: Ein in Frankfurt am Main gestarteter Reisebus verunglückte am Sonntagfrüh auf dem Weg in den Kosovo, als das Gefährt zwischen 6 und 6.30 Uhr auf der Autobahn A3 von der Fahrbahn abgekommen ist und umkippte.

Zehn Menschen sterben. Dutzende weitere Insassen wurden bei dem Unfall im Osten von Kroatien*, nahe der Stadt Slavonski Brod, verletzt - acht davon schwer. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, liegt der Verdacht nahe, dass einer der Fahrer am Steuer eingenickt sein soll. Während der am Steuer offenbar eingeschlafene Fahrer festgenommen wurde, habe der zweite nicht im Einsatz gewesene Fahrer bei dem schweren Unfall sein Leben verloren.

Kroatien: Reisebus verunglückt auf Autobahn - Fahrer mit Sekundenschlaf

Der Verdächtige habe bereits angegeben, kurz eingenickt zu sein, erklärte ein Staatsanwalt gegenüber Journalisten. „Wir sind irgendwie zur Seite gefallen, und dann ist der Bus schräg auf der Straße in eine Grube gerutscht“, zitiert Tagesschau.de einen Mitreisenden. Von den Schwerverletzten würden sich dem Portal zufolge zwei Menschen auf der Intensivstation befinden.

Auf dem Weg von Frankfurt am Main in den Kosovo ist ein Reisebus mit 69 Menschen an Bord verunglückt.

Bei den Passagieren des verunglückten Reisebusses handelte es sich nach Angaben des kosovarischen Botschafters in Kroatien, Gezim Kasapolli, um Kosovaren, die von ihrer Arbeit in Deutschland für einen Urlaub heimkehren wollten. Sekundenschlaf war auch die Ursache bei einem skurrilen Unfall nördlich von München: Ein Lkw rammte mit voller Wucht ein Polizeiauto*. (PF/AFP) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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