Grüne Kanzlerkandidatin

Kritik vom Mittelstand: Baerbock verteidigt Vermögenssteuer-Plan

Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne) besichtigt Enercon in Magdeburg.
+
Plädiert für eine klimaneutrale Wirtschaft: Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne).

Streit um den grünen Wirtschaftsplan: Der Mittelstand hadert mit der angekündigten Vermögenssteuer. Doch Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock weist Kritik zurück.

Hamburg – Mit deutlichen Worten hat Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock (Grüne) die Vermögenssteuer-Pläne gegen die Kritik aus dem Mittelstand in Schutz genommen. Anders als vermutet würden die Wirtschaftspläne die kleinen und mittelständischen Unternehmen überhaupt nicht belasten, sagte Baerbock in einem Interview mit dem „Handelsblatt“. Denn die geplanten Einnahmen würde man für den Ausbau von Kitas und Schulen sowie der öffentlichen Daseinsvorsorge nutzen. Das verschaffe auch den Firmen einen Vorteil, weil dadurch ihr Standortfaktor im Kampf um Fachkräfte gestärkt werde, stellte die Grüne klar.

Im Mittelstand waren die grünen Finanz- und Wirtschaftspläne zuvor auf große Ablehnung gestoßen. Unternehmer würden mit Verboten und Strafsteuern „in Schach gehalten“, kritisierte der Bundesverband der mittelständischen Wirtschaft (BVMW) und warnte vor zusätzlichen Belastungen. Allerdings sehen weite Teile der Wirtschaft der von den grünen angestrebten Wende zur sozial-ökologischen Marktwirtschaft durchaus auch aufgeschlossen gegenüber. Was die grünen Wirtschaftspläne für die Zukunft der Beschäftigten bedeuten*, lesen Sie in einem ausführlichen Bericht vom Nachrichtenportal 24hamburg.de. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare