Islamisten-Gruppe GSIM bekennt sich zu tödlichen Attacken in Burkina Faso

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Ein Soldat geht auf einer leeren Straße im Zentrum von Ouagadougou. In der Hauptstadt Burkina Fasos ist es im Regierungsviertel zu einem bewaffneten Angriff gekommen.

Die Dschihadistengruppe GSIM hat sich zu tödlichen Attacken in Ouagadougou (Burkina Faso) bekannt.

Zu den tödlichen Angriffen auf das Armeehauptquartier im westafrikanischen Burkina Faso sowie auf die französische Botschaft in der Hauptstadt Ouagadougou hat sich die Dschihadistengruppe GSIM bekannt. Dabei sei es um Vergeltung für den französischen Militäreinsatz im Nachbarland Mali gegangen, heißt es in einer Erklärung der Gruppe für die Unterstützung des Islam und der Muslime (GSIM), die die private mauretanische Agentur Al Achbar am Samstag verbreitete.

Die Angriffe seien die "Antwort" auf den Tod mehrerer GSIM-Anführer bei einem französischen Militäreinsatz im Norden Malis vor zwei Wochen, zitierte Al Achbar aus der Erklärung. Die GSIM wird von dem malischen Touareg Iyad Ag Ghaly angeführt.

Die Angreifer in Ouagadougou hatten am Freitag das Armeehauptquartier sowie die französische Botschaft in der Hauptstadt Ouagadougou attackiert. Dabei wurden acht Sicherheitskräfte sowie acht Angreifer getötet.

Augenzeugen berichteten von bewaffneten Männern, die im Zentrum der Stadt aus einem Auto gesprungen seien und das Feuer auf Passanten eröffnet hätten. Dann seien sie Richtung französische Botschaft gestürmt. Zeitgleich sei eine Autobombe vor dem Hauptquartier der Armee und dem benachbarten französischen Kulturzentrum explodiert.

Burkina Fasos Nachbarland Mali war durch einen Militärputsch im März 2012 ins Chaos gestürzt. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff im Januar 2013 militärisch ein, um das Vorrücken von Islamisten und Tuareg-Rebellen vom Norden in den Süden Malis zu stoppen und die geschwächten Regierungstruppen zu unterstützen. Bis heute sind zahlreiche französische Soldaten in Mali stationiert.

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