Wichtige Maßnahme oder Willkür?

Trotz leerer Straßen: Hamburger Polizei kassiert Maskenbußgeld ab

 Ein Schild mit der Aufschrift „Maskenpflicht 12:00-22:00 Uhr Cover your mouth and nose!“ steht in einer Hamburger Straße.
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In Hamburg hat der Senat seine Maskenpflicht verschärft.

In Hamburg gibt es bestimmte Plätze und Straßen, an denen eine Maskenpflicht gilt. Derzeit sind diese Orte wegen des Lockdowns menschenleer. Abkassiert wird trotzdem.

Hamburg – Derzeit sind die Straßen rund um die Hamburger Innenstadt wie leer gefegt. Grund dafür ist der aktuell geltende Corona-Lockdown, wegen welchem fast alle Geschäfte rund um die Hamburger Mönckebergstraße geschlossen sind. Trotzdem gilt an einigen Orten der Stadt eine Maskenpflicht. Unabhängig davon, wie belebt oder eben nicht belebt die Straßen derzeit sind. Ob die Regeln eingehalten werden, kontrolliert die Hamburger Polizei regelmäßig*. Bei Verstößen verhängen die Ordnungshüter auch gerne mal ein Bußgeld. So geschehen auch Anfang der Woche, als die Polizei eine Gruppe von Menschen, die an der Bushaltestelle gemeinsam ein Heißgetränk genoss, zur Kasse bat.

Laut Hamburger Bußgeldkatalog ist der Konsum von Getränken und Speisen in unmittelbarer Nähe zu dem Erwerbsort nicht gestattet und kann mit einem Bußgeld in Höhe von 150 Euro bestraft werden. Ebenfalls 150 Euro werden für eine Missachtung der Maskenpflicht fällig. Und auch ein Verstoß gegen das geltende Abstandsgebot von 1,50 Meter kostet 150 Euro. Es wird also kräftig abkassiert in der Hansestadt. Auch der generelle Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit ist derzeit in Hamburg verboten*. Alles zum Wohle der Gemeinschaft rechtfertigt die Polizei die Kontrollen. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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