Gegen Lockdown-Maßnahmen

Corona-Leugner demonstrieren in Hamburg: Autokorso will Stadt lahmlegen

Autos schlängeln sich in langen Schlangen durch die Hamburger Innenstadt.
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Völliger Stillstand: Hamburg leidet unter einem Stauproblem.

Am 20. Februar wollen Corona-Gegner in Hamburg gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung demonstrieren. Mit einem Autokorso fahren sie durch die Stadt.

Hamburg – Einige Menschen sind mit den geltenden Regeln aufgrund der Coronavirus-Pandemie* nicht mehr einverstanden. Daher gehen sie in ganz Deutschland regelmäßig auf die Straße. Teilweise ohne sich selbst an Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens* zu halten. Auch in Hamburg gab schon einige solcher Demonstrationen. Am Samstag, 20. Februar, wollen nun die sogenannten „Freiheitsfahrer“ wieder laut hupend durch Hamburg fahren und damit den Verkehr zum Erliegen bringen. Schon am 6. Februar hatte diese Gruppierung mit einem Autokorso für Verkehrsbeeinträchtigungen gesorgt.

Diesmal soll der Autokorso um 12 Uhr beginnen und durch zahlreiche Stadtteile Hamburgs rings um die Außen- und Binnenalster* führen. Die Polizei Hamburg rät daher allen Autofahren die gesamte Route der Demonstration in dieser Zeit weiträumig zu umfahren. Um 14 Uhr hat sich dann noch eine Demo von Corona-Skeptikern angemeldet. In einem Schweigemarsch wollen sie im Bereich des Jungfernstiegs zwischen Große Bleichen und Neuer Wall gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren. Insgesamt rechnet die Polizei hier mir Beeinträchtigungen zwischen 12:30 Uhr und 18:30 Uhr. *24hamburg.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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