Vor Ernennung zum Bundesinnenminister

Das Ende einer Ära: Seehofer leitet letztmals eine Kabinettssitzung in Bayern

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Horst Seehofer darf ein letztes Mal eine Kabinettssitzung in Bayern leiten.

Bevor er in Berlin zum Bundesinnenminister ernannt wird, darf Horst Seehofer noch ein letztes Mal eine Kabinettssitzung in Bayern leiten.

München - Als letzte Amtshandlung als Ministerpräsident leitet CSU-Chef Horst Seehofer am Dienstag (10.00 Uhr) die Kabinettssitzung der bayerischen Staatsregierung. Direkt nach der Sitzung, beziehungsweise im Anschluss an die Pressekonferenz, reist Seehofer zurück nach Berlin, wo er am Mittwoch (14.3.) zum Bundesinnenminister ernannt werden soll.

Nach knapp zehn Jahren an der Spitze der Staatsregierung

Themen der letzten Sitzung nach fast neuneinhalb Jahren an der Spitze der Staatsregierung sind die Situation auf dem hiesigen Arbeitsmarkt sowie Antworten auf die außenwirtschaftlichen Herausforderungen für die Wirtschaft - mit beiden Themen verbindet Seehofer rückblickend auf seine Amtszeit viele Erfolge seiner Politik. In weiten Teilen Bayerns gibt es Vollbeschäftigung, immer wieder hat Seehofer in seiner Amtszeit in aller Welt für Handelsbeziehungen geworben.

Anfang vergangener Woche hatte Seehofer schriftlich seinen Rücktritt zum Ablauf des 13. März erklärt, mit seiner Amtszeit endet auch die Legislaturperiode für die Ministerriege. Sie müssen aber bis zur Vereidigung des neuen Kabinetts die Amtsgeschäfte weiterführen.

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dpa/lby

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