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Einsatz russischer „Kinschal“-Rakete besorgt Politiker

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Russische Hyperschall-Rakete
Ein Mikoyan MiG-31 Abfangjäger der russischen Luftwaffe fliegt bei einer russischen Militärparade mit einer ballistischen Luft-Boden-Rakete „Kinschal“ (Kh-47M2 Kinzhal) durch die Luft. © Pavel Golovkin/AP/dpa

Sogenannte „Kinschal“-Raketen sind extrem schnell und manövrierfähig. Deutsche Politiker sehen in Russlands Einsatz der Waffen eine weitere Eskalationsstufe des Kriegs gegen die Ukraine.

Berlin - Der CDU-Verteidigungspolitiker Johann Wadephul sieht im Einsatz der äußerst schnellen „Kinschal“-Rakete im Ukraine-Krieg durch Russland auch ein Zeichen an die Nato.

„Der Einsatz der Hyperschallwaffe ist ein realer Test vor den Augen der Welt und ein Signal an die Nato: Mischt Euch nicht ein, denn wir sind im Besitz von Waffen, gegen die ihr euch kaum verteidigen könnt“, sagte Wadephul der „Welt“. „Leider besteht diese Fähigkeitslücke der Nato, die wir dringend schließen müssen.“ Ulrich Lechte, außenpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion sagte, der Einsatz sei „historisch und eine weitere Eskalationsstufe“.

Russland hatte die neue Rakete in den vergangenen Tagen nach eigenen Angaben zwei Mal eingesetzt. Nach russischen Angaben fliegen die etwa acht Meter langen Raketen extrem schnell und extrem hoch, bleiben dabei aber manövrierfähig. Ihr Ziel zerstören sie mit einem bis zu 480 Kilogramm schweren konventionellen Sprengkopf oder einem nuklearen Sprengkopf. dpa

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