Auch Melania leidet an Covid

Corona bei Trump: Fotos aus Krankenhaus veröffentlicht - Leibarzt gibt kryptische Einschätzung ab

Donald Trump und seine Gattin Melania haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Der Arzt des Präsidenten gibt ein Update zum seinem Zustand.

  • Donald Trump und seine Frau Melania wurden positiv auf das Coronavirus* getestet (siehe Erstmeldung)
  • Der Behandlungsplan des US-Präsidenten beinhaltet einen experimentellen Antikörper-Cocktail (siehe Update vom 2. Oktober, 22.57 Uhr).
  • Nach seiner Corona-Infektion wurde Donald Trump vom Weißen Haus in ein Militärkrankenhaus eingeliefert (siehe Update vom 2. Oktober, 23.29 Uhr).
  • Die weiteren Entwicklungen finden Sie hier in unserem neuen News-Ticker.

Update vom 4. Oktober, 8.20 Uhr: Die Sorge um Donald Trump ist groß, die Informationen über seinen tatsächlichen Gesundheitszustand unterscheiden sich stark. Während das Weiße Haus bislang erklärt hatte, dass der Präsident lediglich milde Symptome verspüre, äußert sich Trump nun selbst mit ernsten Worten. Nachdem der 74-Jährige bereits am Freitag mit einem experimentellen Medikamenten-Cocktail behandelt wurde, erklärt Trump nun: „Ich fange an, mich wieder gut zu fühlen“. Er betont dass die kommenden Tage entscheidend für den Verlauf seiner Coronavirus-Infektion sein dürften.

In den nächsten Tagen komme aber „die wahre Prüfung“ - „wir werden sehen, was passiert“, sagte der Präsident. „Als ich hierher kam, fühlte ich mich nicht so gut. Jetzt fühle ich mich viel besser“, sagte Trump in dem am Samstagabend (Ortszeit) veröffentlichten Video. Steht es also tatsächlich viel schlimmer um den US-Präsidenten? Seine Stimme klang etwas belegt und er wirkte leicht kurzatmig. „Ich muss zurückkommen, weil wir immer noch Amerika wieder groß machen müssen“, sagte der Präsident in Anspielung auf sein Wahlkampf-Motto. „Ich denke, ich werde bald zurück sein.“

Trump habe auch ohne Komplikationen eine zweite Dosis des Medikaments Remdesivir erhalten. Es hemmt ein Enzym der Viren, das für deren Vermehrung nötig ist. Die Arzt hatte zuvor eine fünftägige Behandlung Trumps mit Remdesivir in Aussicht gestellt. Am Sonntag werde man seinen Zustand beobachten, erklärte Conley.

Mit Corona infiziert: Donald Trump meldet sich mit Fotos aus dem Krankenhaus

Update vom 4. Oktober, 07.41 Uhr: Das Weiße Haus hat am späten Samstagabend zwei Fotos von US-Präsident Donald Trump veröffentlicht, die ihn bei der Arbeit vom Krankenhaus aus zeigen. Auf diesen blättert er konzentriert in Akten und Unterlagen. Statt in einem Krankenbett zu liegen, sitzt er an einem Konferenztisch. Zum Quartier des US-Präsidenten im Krankenhaus gehören unter anderem auch Büroräume.

US-Präsident Trump wegen Corona-Infektion im Krankenhaus: „Nicht über den Berg“

Kurz zuvor hatte Trump eine Videobotschaft aus dem Krankenhaus gesendet, in der er sagte, es gehe ihm nun schon viel besser, als bei seiner Ankunft in dem Hospital. „Die wahre Prüfung“ komme aber erst in den nächsten Tagen. Er sei sich aber sicher, bald zurück zu sein.

Donald Trump im Militärkrankenhaus nördlich von Washington.

Der Leibarzt von Donald Trump, Sean Conley, gibt jedoch noch keine Entwarnung für den Gesundheitszustand des US-Präsidenten. Zwar seien „erhebliche Fortschritte“ gemacht worden, der Präsident sei aber „noch nicht über den Berg“. Das Team bleibe allerdings vorsichtig optimistisch, heißt es in einem Update, das in der Nacht zum Sonntag veröffentlicht wurde. Trump gehe es weiterhin gut, er habe kein Fieber und brauche keinen zusätzlichen Sauerstoff.

Update vom 3. Oktober, 20.16 Uhr: Die Aussagen seines Leibarztes ließen am Samstag das Beste über den Gesundheitszustand von Donald Trump vermuten. An der positiven Stimmung, die das Ärzteteam bei einem öffentlichen Auftritt verbreitete, gibt es jedoch schon kurz darauf ernste Zweifel. US-Medien berichten von Insider-Informationen, die ein anderes Bild zeichnen. Gegenüber der New York Times berichteten mehrere Quellen von einem wesentlich ernsteren Zustand des Präsidenten. Ein Insider erklärte demnach kurz nach der Verkündigung der offiziellen Informationen: „Die medizinischen Werte des Präsidenten waren während der letzten 24 Stunden besorgniserregend“. Man sei noch immer immer nicht auf einem klaren Weg zu einer vollständigen Genesung.

Darüber hinaus besteht der Verdacht, ausweichende Antworten während des Pressetermins könnten ernstere Beschwerden vertuschen. Während Trumps persönlicher Arzt angab, der Präsident sei nicht wegen Atemproblemen mit Sauerstoff versorgt worden, widersprechen andere Quellen gegenüber der New York Times. Trumps Sauerstoffwerte seien demnach am Freitag gefallen, woraufhin die Ärzte einen Transport in die Klinik beschlossen haben.

Pressekonferenz zu Präsident Trumps Corona-Erkrankung: Wichtigste Aussagen seines Arztes

Update vom 3. Oktober, 17.52 Uhr: First Lady Melania Trump kann weiter im Weißen Haus bleiben. Der Verlauf ihrer Covid-Erkrankung hat offenbar keinen Anlass gegeben, sie auch in die Klinik aufzunehmen.

Update vom 3. Oktober, 17.47 Uhr: Es gibt keinen Termin für die Entlassung aus der Klinik. Der Zustand der Präsidenten wird täglich geprüft, sagt der Arzt des Präsidenten, Dr. Sean Conley. Der Präsident bleibt also vorerst im Militärkrankenhaus Walter Reed. Exakte Details, wie beispielsweise die Höhe seines vorherigen Fiebers oder den Ursprung seiner Corona-Infektion, möchte der Mediziner nicht beantworten.

Update vom 3. Oktober, 17.44 Uhr: Präsident Trump war am Samstag den ganzen Tag über nicht auf die Zufuhr von Sauerstoff angewiesen, berichten die Ärzte. Er hat seit über 24 Stunden kein Fieber mehr gehabt und fühlt sich gut.

Update vom 3. Oktober, 17.40 Uhr: Wie steht es um die Gesundheit des US-Präsidenten angesichts seiner Corona-Infektion? Sein Arzt Dr. Sean Conley sagte am Samstag, das Ärzteteam sei „sehr zufrieden mit den Fortschritten, die der Präsident macht.“

Corona-Infektion bei Donald Trump: Statement des Arztes steht bevor

Update vom 3. Oktober, 17.36 Uhr: Selbst erbitterte politische Gegner wie Ex-Präsident Obama wünschen Trump gute Genesung. Zugleich gibt es Sorgen unter den Anwesenden beim TV-Duell, das am Dienstagabend stattfand. Am wenigsten Sorgen muss sich vielleicht Joe Biden machen, obwohl sich der Präsidentschaftskandidat der Demokraten und Präsident Trump die Bühne teilten. Sie hatten sich bei diesem Termin nicht die Hand geschüttelt - wegen der Ansteckungsgefahr während der Corona-Pandemie.

Zu den letzten Informationen im Vorfeld des heutigen Pressetermins gehörten Aussagen aus dem Weißen Haus, laut denen sich der Zustand Trumps eher verschlechtert habe. (siehe Update von 16.20 Uhr)

Update vom 3. Oktober, 17.26 Uhr: Es gibt keine Auskunft darüber, warum sich der angekündigte Pressetermin weiter verzögert. Vor dem Militärkrankenhaus Walter Reed, in dem Trump behandelt wird, sollen bald die aktuellen Informationen verkündet werden. Ob die Verzögerung auf gute oder schlechte Neuigkeiten hindeutet, ist im Vorfeld unabsehbar.

Update vom 3. Oktober, 17.17 Uhr: Die Erkrankung Donald Trumps ist die größte Gefahr für einen amtierenden Präsidenten seit dem Attentat auf Ronald Reagan im Jahr 1982. Entsprechend gespannt erwarten die USA das Update zum Status des Präsidenten, das sich im Moment weiter verzögert.

Update vom 3. Oktober, 17.10 Uhr: In Kürze sollte das öffentliche Statement von Trumps Arzt zu erwarten sein. Der US-Präsident befindet sich derzeit in der Klinik. Zuletzt wurde bekannt, dass er mehrere Tage lang in Behandlung bleiben soll. Die First Lady ist zwar erkrankt, bleibt aber derzeit im Weißen Haus.

Update zur Corona-Erkrankung des Präsidenten angekündigt: Sein Arzt wird sprechen

Update vom 3. Oktober, 16.20 Uhr: Trumps Arzt Dr. Sean Conley wird um 17 Uhr deutscher Zeit ein Update zum Gesundheitszustand des US-Präsidenten geben. Das hat das Weiße Haus aktuell angekündigt.

Update vom 3. Oktober, 16.20 Uhr: In Regierungskreisen wird die Sorge um den Präsidenten größer. Das berichtet der Nachrichtensender CNN am Samstag. Als Folge seiner Covid-19-Infektion wird Donald Trump nun mehrere Tage im Krankenhaus verbringen. Ein Trump-Berater hat demnach erklärt, es liege „eine ernste Situation“ vor. Unter den Mitarbeitern im Weißen Haus breitet sich Sorge um den Präsidenten aus. „Der Zustand des Präsidenten hat sich im Laufe des Tages verschlechtert“, erklärt CNN. Donald Trump hat demnach Probleme beim Atmen.

Trotzdem hat Trump die Amtsgeschäfte bisher nicht an den Vizepräsidenten Mike Pence* übergeben. Diese Vorgehensweise wäre möglich, falls der Präsident sein Amt aus gesundheitlichen Gründen eine Zeit lang nicht ausüben kann.

Trump mit Corona in Klinik: Atemprobleme? Laut Berater des Präsidenten gebe es „Grund zur Sorge“

Update vom 3. Oktober, 15.10 Uhr: Wie schlimm steht es wirklich um Donald Trump? Während der US-Präsident laut offiziellen Angaben lediglich leichte Symptome verspüre, berichtete CNN unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten Sprecher aus dem Weißen Haus von „Grund zur Sorge“. Der US-Präsident habe demnach Probleme beim Atmen. Bereits am Freitag wurde bestätigt, dass Trump mit einem Medikamenten-Cocktail in einer Klinik behandelt werde.

Wie nun die New York Times unter Berufung auf einen nicht namentlich erwähnten Informanten berichtet, habe Trump noch am Mittwochabend (Ortszeit) auf einer Wahlkampfveranstaltung in Minnesota gesprochen. Nur wenige Stunden später wurde der US-Präsident positiv auf das Coronavirus getestet. Wie die New York Times jedoch berichtet, sei Trump nach der rund 45 Minuten langen Veranstaltung auf dem Rückflug in seiner Präsidentenmaschine eingeschlafen.

Wie die New York Times unter Berufung auf einen Anwesenden einer Veranstaltung eines Golf Clubs erklärte, habe Trump am Mittwoch bereits lethargisch gewirkt.

Trump mit Corona in Klinik eingeliefert: Atemprobleme? Laut Berater des Präsidenten gebe es „Grund zur Sorge“

Update vom 3. Oktober, 13.30 Uhr: Geht es dem US-Präsidenten eigentlich viel schlechter, als bislang durch den Sprecher von Donald Trump bekannt wurde? Wie die Daily Mail nun unter Berufung auf einen nicht namentlich genannten Sprecher aus dem Weißen Haus berichtet, habe der US-Präsident „Schwierigkeiten beim Atmen“. Auch CNN berichtete über Atemprobleme und es gebe „Grund zur Sorge“. Ob sich der Zustand des Präsidenten tatsächlich verschlechtert hat, wurde bislang offiziell nicht bestätigt.

Bereits am Freitag wurde Donald Trump mit einem Medikamenten-Cocktail und Remdesivir behandelt. Das Medikament wird für gewöhnlich nur bei einem schweren Verlauf eingesetzt.

Donald Trump mit Corona infiziert - Tochter von Ex-Beraterin beleidigt US-Präsidenten öffentlich

Update vom 3. Oktober, 13 Uhr: Nach der Erkrankung von US-Präsident Donald Trump wurden am Freitag und Samstag weitere Infektionen aus dem Umfeld des Weißen Hauses bekannt. Unter den mittlerweile positiv getesteten Personen ist auch die Ex-Beraterin des US-Präsidenten, Kellyanne Conway. Dass eine Corona-Infektion durchaus einen ernsten Verlauf haben kann, hat sich in den vergangenen Monaten herausgestellt. Dass eine Infektion jedoch auch dazu verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben, dürfte vor allem der Tochter der Ex-Beraterin Conway so gar nicht gefallen.

Auf der Social-Media-Plattform TikTok machte Claudia Conway ihrem Unmut Luft, ein Screenshot der Netz-Botschaft kursiert aktuell auf Twitter. Auf dem Foto trägt die Tochter der Ex-Beraterin Trumps eine weiße Maske, sie appelliert: „Ich bin wütend! Tragt eure Masken, hört nicht auf unseren idiotischen fu**ing Präsidenten, das Stück Sche**e. Schützt euch und die Menschen um euch“.

Donald Trump an Corona erkrankt: Veranstaltung im Weißen Haus wird zum Superspreader-Event

Update vom 3. Oktober, 8:50 Uhr: Nachdem US-Präsident Donald Trump noch am Freitag (Ortszeit) in ein Krankenhaus eingeliefert worden war, meldete sich der 74-Jährige mit einer kurzen Botschaft über Twitter zu Wort. Demnach wurde der US-Präsident lediglich aus Vorsorge in die Klinik eingeliefert. Auch der frühere US-Präsident Barack Obama nimmt Anteil an der Erkrankung Trumps. „Michelle und ich hoffen, dass der Präsident, die First Lady und alle vom Coronavirus betroffenen Menschen im ganzen Land auf dem Weg zur raschen Genesung die Behandlung bekommen, die sie brauchen“, schrieb Obama am Freitag auch im Namen seiner Ehefrau auf Twitter.

Offenbar im Hinblick auf die Wahl in einem Monat schrieb Obama, Amerika befinde sich derzeit in einer „großen politischen Schlacht“. „Obwohl viel auf dem Spiel steht, sollten wir nicht vergessen, dass wir alle Amerikaner sind. Wir sind alle Menschen. Und wir wollen, dass jeder gesund ist, unabhängig von unserer Partei.“

Donald Trump an Corona erkrankt: Veranstaltung im weißen Haus wird zum Hotspot

Währenddessen steigt die Zahl der an Corona-Erkrankten im Weißen Haus. Einen Monat vor der US-Wahl ist auch der
Wahlkampfchef von Präsident Donald Trump, Bill Stepien, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Stepien habe seine Diagnose am Freitagabend erhalten und habe leichte, grippeähnliche Symptome. Er halte aus dem Home-Office weiter die Kontrolle über die Kampagne. Früher am Tag war bekannt geworden, dass sich auch die republikanische Parteivorsitzende Ronna McDaniel mit dem Virus angesteckt hatte. Der positive Test von Trumps enger Beraterin Hope Hicks am Donnerstag hatte zahlreiche weitere Tests im Umfeld des Präsidenten nach sich gezogen. Auch Trump selbst und Ehefrau Melania hatten sich vermutlich bei Hicks angesteckt.

Auch die frühere hochrangige Beraterin von US-Präsident Donald Trump, Kellyanne Conway, hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Sie sei am Freitagabend positiv auf das Coronavirus getestet worden, schrieb Conway auf Twitter. Sie habe milde Symptome - einen leichten Husten - und fühle sich gut. Sie habe in Rücksprache mit Ärzten die Quarantäne begonnen.

Conway, die Ende August überraschend ihren Rückzug aus dem Weißen Haus angekündigt hatte, nahm am vergangenen Samstag an einer Veranstaltung im Weißen Haus teil. Bei dem Event im Rosengarten hatte Trump die konservative Juristin Amy Coney Barrett als Kandidatin für den freien Posten am Obersten Gericht der USA vorgestellt. Conway war
auf Fotos ohne Masken und in engem Kontakt mit anderen Gästen, darunter an der Seite von Justizminister William Barr, zu sehen.

Am Freitag hatten bereits die Ansteckungen zweier Republikaner im US-Senat die Aufmerksamkeit auf die Veranstaltung gelenkt. Die Veranstaltung war zwar unter freiem Himmel im Garten des Weißen Hauses, es war aber gut zu sehen, dass viele Teilnehmer keine Masken trugen und keinen Abstand hielten. Auch der Präsident der katholischen Universität Notre Dame, der anwesend war, teilte am Freitag mit, dass sein Corona-Test positiv ausgefallen sei.

Kurz nach Mitternacht am Freitag war bekannt geworden, dass US-Präsident Trump und First Lady Melania sich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Conway hatte bei der Veranstaltung direkt hinter Melania Trump gesessen.

Donald Trump mit Coronavirus infiziert - nun meldet sich der US-Präsident aus dem Krankenhaus

Update vom 3. Oktober, 6.38 Uhr: Donald Trump hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Nun ist der US-Präsident in einem Krankenhaus, am Samstagmorgen (MEZ) meldete er sich über seinen Twitter-Kanal.

„Ich denke, es geht mir gut. Danke euch allen. LIEBE!!!“ Wenige Stunden zuvor hatte er noch ein Video gepostet, in dem er erklärt, dass alles in Ordnung sei, er nun aber ins Krankenhaus gebracht werde. Außerdem bedankte er sich für die Unterstützung.

Update vom 2. Oktober, 23.29 Uhr: Donald Trump wurde am Freitagnachmittag (Ortszeit) vom Weißen Haus in das Walter Reed-Militärkrankenhaus gebracht, wie die New York Times berichtet. Seine Sprecherin sagte, der US-Präsident werde dort einige Tage bleiben. „Präsident Trump ist nach wie vor guter Dinge, hat leichte Symptome und hat den ganzen Tag über gearbeitet“, sagte Kayleigh McEnany in einer Erklärung, aus der das amerikanische Blatt zitiert.

„Aus reiner Vorsicht und auf Empfehlung seines Arztes und medizinischer Experten wird der Präsident in den nächsten Tagen von den Präsidialbüros in Walter Reed aus arbeiten“, hieß es von der Sprecherin weiter.

Donald Trump hat Corona: Seine Ärzte behandeln ihn mit experimentellen Medikamentencocktail

Update vom 2. Oktober, 22.57 Uhr: Nachdem das Weiße Haus und sein Ärzteteam im Laufe des Tages bereits erste Kommentare zum Gesundheitszustand des US-Präsidenten machten, erklären sie nun, das Donald Trump gegen das Coronavirus mit einem experimentellen Cocktail aus Antikörpern behandelt wird. Die Infusion sei ohne Probleme verlaufen, erklärte Trumps Leibarzt Sean Conley. Der Präsident weise Ermüdungserscheinungen auf, sei aber „frohen Mutes“. Nähere Angaben machte der Arzt nicht zu Trumps Symptomen. Trump wurde außerdem von einem Experten untersucht und bekommt derzeit Zink, Vitamin D, das Magenmittel Famotidin, das Schlafhormon Melatonin und Aspirin verabreicht.

Zu First Lady Melania dagegen hieß es, ihr gehe es weiterhin gut und sie habe lediglich einen leichten Husten und Kopfschmerzen.

Trump hat Corona: Die Börse reagiert empfindlich - und fährt Verluste ein

Update vom 2. Oktober, 22.50 Uhr: Die Wall Street hat nach zwei Gewinntagen in Folge wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Unter Druck gerieten am Freitag insbesondere die Technologiewerte. Sie gelten als besonders konjunktursensibel. Börsianer verwiesen als Belastung auf die Corona-Infektion von Präsident Donald Trump. Zudem belegte der Arbeitsmarktbericht für September einen überraschend geringen Zuwachs an Stellen. Das drückte die Stimmung zusätzlich.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial bewegte sich überwiegend in der Verlustzone und stand am Ende 0,48 Prozent tiefer bei 27 682,81 Punkten. Auf Wochensicht ergibt sich damit gleichwohl ein Plus von 1,87 Prozent. Der marktbreite S&P 500 verlor am Freitag 0,96 Prozent auf 3348,42 Punkte

Ivanka Trump: Nach Corona-Infektion ihres Vaters - ihr Test fällt negativ aus

Update vom 2. Oktober, 22.28 Uhr: Mittlerweile können laut Informationen der New York Times auch Donald Trumps Tochter Ivanka und ihr Ehemann Jared Kushner ein negatives Testergebnis vorlegen. Zuvor war bereits der 14-jährige Barron getestet worden. Die Trump-Tochter und ihr Ehemann sind als Berater für den US-Präsidenten tätig.

Nach Trumps Corona-Infektion: Wahlkampf ungewiss - Wird es weitere TV-Duelle geben?

Update vom 2. Oktober, 21.58 Uhr: Die Corona-Infektion von US-Präsident Donald Trump wird auch auf seine Wahlkampfpläne großen Einfluss haben. Nachdem bereits sämtliche eigene Veranstaltungen aufgrund der Quarantäne auf Eis gelegt werden mussten, ist nun auch unklar, wie mit den verbleibenden TV-Duellen gegen Joe Biden umgegangen wird. „Wir sind noch nicht soweit gekommen“, weil man sich zunächst auf den Präsidenten fokussiere, sagte Trumps Sprecherin Kayleigh McEnany am Freitag.

Nach dem ersten Aufeinandertreffen der beiden Kandidaten am vergangenen Dienstag sind noch Debatten am 15. und 22. Oktober angesetzt. Nach Bekanntwerden von Trumps Corona-Infektion wurde spekuliert, dass sie abgesagt, verschoben oder via Internet abgehalten werden könnten.

Trump-Sprecherin Kayleigh McEnany erklärt die Pläne des Präsidenten.

Donald Trump mit Coronavirus infiziert - Testergebnis von Joe Biden bekannt

Update vom 2. Oktober, 20.07 Uhr: Nach der Coronavirus-Infektion von US-Präsident Donald Trump setzt dessen Herausforderer Joe Biden seinen Wahlkampf fort. Bidens Wahlkampfteam teilte mit, der 77-Jährige werde am Freitag wie geplant eine Ansprache in Grand Rapids im US-Bundesstaat Michigan halten. Bidens Arzt Kevin O‘Connor hatte zuvor mitgeteilt, dass der Kandidat der US-Demokraten und dessen Ehefrau Jill Biden negativ auf das Coronavirus getestet worden seien. Trump hingegen musste seine Whalkampfauftritte für die Zeit der Quarantäne vollständig auf Eis legen.

Unterdessen übermittelte aber auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) dem amtierenden US-Präsidenten ihre Genesungswünsche. „Ich möchte heute damit beginnen, den beiden eine vollständige und rasche Genesung zu wünschen“, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag bei einer Pressekonferenz in Genf.

Eiliger Corona-Test: Trump-Gegner Joe Biden hat sich nicht mit dem Virus infiziert

Update vom 2. Oktober, 18.24 Uhr: Trumps Herausforderer Joe Biden musste nach seinem Aufeinandertreffen mit dem US-Präsidenten beim TV-Duell auch auf das Coronavirus getestet werden. Über Twitter gab er nun ein negatives Testergebnis für sich und seine Frau Jill bekannt. Er bedankte sich für die vielen mitfühlenden Nachrichten und nutzte die Gelegenheit, um daran zu erinnern, wie wichtig das Einhalten der Hygieneregeln ist.

Corona-Diagnose bei den Trumps - First Lady Melanie meldet sich auf Twitter

Update vom 2. Oktober, 18.12 Uhr: Mittlerweile hat sich auch Melania Trump zu Wort gemeldet. Auf ihrem Twitter-Account berichtete sie, dass sie ebenfalls „milde Symptome“ habe und bedankte sich für die zahlreichen Genesungswünsche. Insgesamt fühle sie sich gut. Die First Lady und Ehemann Donald Trump müssen nun vorerst in Quarantäne bleiben.

Trump hat Corona: Der Präsident setzte Reise fort, obwohl Infektion von Hope Hicks bekannt war

Der US-Präsident muss seine Amtsgeschäfte nun aus der Selbstisolation im Weißen Haus führen. Seine Wahlkampfauftritte liegen auf Eis. Sollte Trump seine Amtsgeschäfte nicht ausüben können, müsste Vizepräsident Mike Pence einspringen. Pence ließ einen Test machen, der negativ ausfiel. Das Weiße Haus räumte laut Informationen der New York Times aber ein, dass der US-Präsident einen Wahlkampftermin in New Jersey wahrnahm, obwohl das positive Testergebnis von Hope Hicks vor seiner Ankunft bekannt geworden war. Trump traf bei der Veranstaltung auf hunderte Menschen.

Nach positiven Corona-Test: Trumps Kontaktpersonen sollen ausfindig gemacht werden

Update vom 2. Oktober, 17.46 Uhr: Das Weiße Haus bestätigte am Freitag, dass Donald Trump unter leichten Corona-Symptomen leidet. Kurz darauf folgte die Ankündigung, dass nun alle Kontaktpersonen ausfindig gemacht werden sollen. Der US-Präsident hat in der vergangenen Woche Kontakt zu Dutzenden Menschen und war unter anderem bei einem Auftritt in Minnesota und am Dienstag beim TV-Duell mit seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden.

Trump und seine Frau Melania hatten am Donnerstagabend (Ortszeit) inmitten des US-Wahlkampfes bekannt gegeben, dass sie positiv auf das Coronavirus getestet worden seien. Ihr 14-jähriger Sohn Barron wurde am Freitag negativ getestet. „Es werden alle Vorkehrungen getroffen, damit er sicher und gesund bleibt“, teilte Melania Trumps Sprecherin Stephanie Grisham mit.

Donald Trump hat Corona: Stabschef bestätigt leichte Symptome beim US-Präsidenten

Update vom 2. Oktober, 17.06 Uhr: Nachdem die New York Times bereits aus dem Umkreis des Präsidenten Donald Trump erfahren hatte, dass er an leichten Corona-Symptomen leidet, bestätigte dies jetzt auch sein Stabschef. Mark Meadows sagte am Freitag in Washington, der Präsident habe „leichte Symptome“. Trump sei aber „guter Dinge“, so der Stabschef des Weißen Hauses weiter. Meadows zeigte sich „optimistisch“, dass der Präsident sich „schnell“ erholen werde. Er machte keine näheren Angaben zur Art der Symptome.

Nach Donald Trump: Auch die Vorsitzende der Republikaner hat sich mit Corona infiziert

Update vom 2. Oktober, 16.41 Uhr: Auch die republikanische Parteivorsitzende Ronna McDaniel ist mit dem Coronavirus infiziert. Allerdings hielt sie sich bereits seit Samstag zuhause im Bundesstaat Michigan und nicht in Washington auf, wie ein Sprecher am Freitag mitteilte. Sie habe sich nach der Infektion eines Familienmitglieds testen lassen, am Mittwochnachmittag habe sie die Informationen bekommen, dass auch ihr Testergebnis positiv sei. Nach der TV-Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden sprach sie mit dem Sender Fox News per Videokonferenz über den Abend - ihren Corona-Test erwähnte sie da mit keinem Wort.

Trump hat Corona: Der US-Präsident soll leichte Erkrankungssymptome zeigen

Update vom 2. Oktober, 16.05 Uhr: Informationen der „New York Times“ zufolge zeigt US-Präsident Donald Trump leichte Erkrankungssymptome. Die Zeitung bezog sich dabei auf zwei Personen, die über den gesundheitlichen Zustand von Trump unterrichtet sein sollen. Einer Person zufolge handelt es sich um Erkältungssymptome.

Trump hat Corona: Mitarbeiter verraten mögliches Symptom - Biden überrascht mit großer Geste

Update vom 2. Oktober, 15.45 Uhr: Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat Donald Trump und seiner Frau via Twitter eine „rasche Genesung“ von ihrer Corona-Infektion gewünscht. Weiter hieß es auch im Namen von Bidens Frau Jill: „Wir werden weiter für die Gesundheit und Sicherheit des Präsidenten und seiner Familie beten.“ Vergangenen Dienstag (Ortszeit) lieferten sich die Politiker ihr erstes TV-Duell, in dem Trump seinen Herausforderer scharf attackierte und ihm ohne Unterlass ins Wort fiel. Auch machte er sich darüber lustig, dass Biden im Hinblick auf die Corona-Pandemie so oft eine Maske trage. „Die größte Maske, die ich jemals gesehen habe“, so Trump.

Update vom 2. Oktober, 14.55 Uhr: Noch ist unklar, ob Donald Trump und First Lady Melania Corona-Symptome haben. In der Nacht zum Freitag hatte der US-Präsident mitgeteilt, dass sie beide positiv getestet wurden. Mitarbeitern des Weißen Hauses soll jedoch aufgefallen sein, dass Trumps Stimme am Donnerstag „kratzig“ geklungen habe. Das berichtet die „New York Times“. Es sei jedoch unklar, ob das nicht den vielen Wahlkampfauftritten geschuldet ist.

Trump hat Corona: Vize Mike Pence negativ getestet

Update vom 2. Oktober, 14.20 Uhr: Nach Bekanntwerden der Corona-Infektion von US-Präsident Donald Trump ist ein Test bei dessen Vize Mike Pence negativ ausgefallen. Wie sein Sprecher Devin O‘Malley am Freitag via Twitter erklärte, werde der 61-jährige Pence seit Monaten täglich auf das Coronavirus getestet. Auch der Test seiner Frau sei negativ gewesen. Offen ließ der Sprecher jedoch, ob Pence und seine Ehefrau sich vorsorglich in Quarantäne begeben würden.

Mike Pence müsste für den Fall der Fälle, dass Trump seine Amtsgeschäfte nicht weiter ausüben könnte, einspringen. Der Leibarzt des Präsidenten hatte Freitagnacht jedoch mitgeteilt, dass er erwarte, dass Trump seinen Pflichten trotz der Infektion ohne Unterbrechung nachkommen könne.

Donald Trump positiv auf Corona getestet: Friedrich Merz sagt Einfluss auf US-Wahlkampf voraus

Update vom 2. Oktober, 12.57 Uhr: Könnte sich auch Donald Trumps Herausforderer Joe Biden mit dem Coronavirus angesteckt haben? Melania und Donald Trump wurden positiv getestet. Waren sie schon infektiös, als sie Joe Biden beim TV-Duell begegneten? Fotos vom Verhalten der First Lady irritieren.

Update vom 2. Oktober, 12.30 Uhr: Die Corona-Erkrankung des amerikanischen Präsidenten Donald Trump wird nach den Worten des Bewerbers um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz*, den US-Wahlkampf stark beeinflussen. Die Wahlen seien in einem Monat, die Hälfte der verbleibenden Wahlkampfzeit werde folglich „unter völlig anderen Bedingungen ausgetragen werden“, sagte Merz am Freitag dem TV-Sender Welt.

Trump hat Corona: „Fast eine kleine Ironie der Geschichte“, kommentiert Friedrich Merz

Man müsse auch abwarten, wie stark der Präsident infiziert sei. Und man müsse abwarten, was mit dem Mitbewerber Joe Biden geschehe. Beide seien ja längere Zeit in einem TV-Duell* beisammen gewesen.

Es sei „fast eine kleine Ironie der Geschichte“, dass der Mann, der das Virus am längsten geleugnet habe, jetzt selber betroffen sei, sagte Merz, der vor einiger Zeit ebenfalls coronainfiziert war. Er wünsche Trump trotz aller Meinungsverschiedenheiten bei Stil und Umgang miteinander gute Besserung - und ebenso seiner Frau Melania. Man denke in solch einer Zeit über manches nach und werde demütiger. Für Trump und seine Frau sei zu hoffen, dass sie die Erkrankung ernst nehmen und entsprechend Konsequenzen ziehen im Umgang mit Corona und der Versorgung der Bevölkerung.

Angela Merkel wünscht Donald Trump schnelle Genesung nach positivem Corona-Test

Update vom 2. Oktober, 12.09 Uhr: Auch Kanzlerin Angela Merkel* (CDU) hat Donald Trump baldige Genesung gewünscht. „Kanzlerin Merkel: Ich sende Donald und Melania Trump all meine guten Wünsche“, hieß es in einem Tweet, den Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag über Twitter verbreitete. „Ich hoffe, dass sie ihre Corona-Infektion gut überstehen und bald wieder ganz gesund sind“, wurde die Kanzlerin weiter zitiert.

Update vom 2. Oktober, 11.42 Uhr: Donald Trump wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Welche Auswirkungen hat das auf seine Gesundheit?* Immerhin zählt Donald Trump mit einem Alter von 74 zur Risikogruppe.

Trump hat Corona: Putin wünscht schnelle Genesung

Update vom 2. Oktober, 11.28 Uhr: Russland hat US-Präsident Donald Trump und seiner Frau Melania nach ihrer Infektion mit dem Coronavirus eine rasche Genesung gewünscht. „Ich bin mir sicher, dass Ihnen Lebensenergie, ein frischer Geist und Optimismus helfen werden, mit dem gefährlichen Virus fertig zu werden“, hieß es in einem vom Kreml am Freitag veröffentlichen Schreiben des russischen Präsidenten Wladimir Putin an Trump.

Ich bin mir sicher, dass Ihnen Lebensenergie, ein frischer Geist und Optimismus helfen werden, mit dem gefährlichen Virus fertig zu werden.

Wladimir Putin zu Donald Trump

Der russische Kremlchef Wladimir Putin (67) hatte in den vergangenen Monaten die Staatsgeschäfte vor allem von seiner Moskauer Vorstadtresidenz Nowo-Ogarjowo aus gelenkt. Putin lässt sich nach Angaben seines Sprechers Dmitri Peskow regelmäßig auf das Virus testen. Er wolle sich mit dem russischen Vakzin impfen lassen, hieß es.

Boris Johnson schickt Corona-infiziertem Donald Trump Genesungswünsche

Update vom 2. Oktober, 10.55 Uhr: Politiker aus aller Welt haben Donald Trump Genesungswünsche geschickt. Zuvor wurde bekannt, dass der US-Präsident positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Der britische Premierminister Boris Johnson sandte via Twitter seine „besten Wünsche“ an Trump und dessen Frau Melania, bei der ebenfalls das neuartige Coronavirus nachgewiesen wurde. „Hoffe, dass sie beide schnell vom Coronavirus genesen“, fügte Johnson hinzu. Der britische Regierungschef war im Frühling selbst an Covid-19 erkrankt und hatte deswegen sogar einige Tage auf der Intensivstation verbringen müssen.

Der indische Regierungschef Narendra Modi schrieb auf Twitter, er wünsche seinem „Freund“ Trump „eine schnelle Genesung und gute Gesundheit“. Auch der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, reagierte auf die Nachricht aus Washington. Er wünschte Trump via Twitter „eine vollständige und schnelle Genesung“.

WHO-Vorsitzender wünscht Trump nach positiven Corona-Test „schnelle Genesung“

Beim Verhältnis zwischen der WHO und Trump steht es nicht zum Besten: Der US-Präsident hatte Anfang Juli den Austritt seines Landes aus der UN-Sonderorganisation wegen deren Umgang mit der Corona-Pandemie eingeleitet. Er warf der WHO vor, durch einen China-freundlichen Kurs die weltweite Ausbreitung des neuartigen Virus ermöglicht zu haben.

Donald Trump und First Lady Melania wurden positiv auf das Coronavirus getestet.

Update vom 2. Oktober, 10.45 Uhr: Die Nachricht, dass Donald Trump mit dem Coronavirus infiziert ist, ging am Freitagmorgen um die Welt. Offen ist bisher, welche Auswirkungen das auf den US-Wahlkampf* haben wird. Große Events, von den Trump bisher profitiert hat, dürften erstmal ausfallen.

Corona: Trump ist positiv - EU-Ratspräsident schickt Genesungswünsche

Update vom 2. Oktober, 10.00 Uhr: Nach der Bekanntgabe, dass Donald Trump positiv auf das Coronavirus getestet wurde, erhält der US-Präsident Unterstützung aus Europa. EU-Ratspräsident Charles Michel hat dem mit Corona infizierten US-Präsidenten Donald Trump und dessen Frau Melania eine rasche Genesung gewünscht. Michel schrieb am Freitag auf Twitter: „Covid-19 ist eine Schlacht, die wir weiter schlagen. Jeden Tag. Egal wo wir leben.“

Schon vorm Bekanntwerden von Trumps Coronainfektion, debattierte die Runde bei Maybrit Illner über den US-Präsidenten und den Wahlkampf. Sigmar Gabriel benutzte dabei das „N“-Wort.

Donald Trump positiv auf Corona getestet: Negative Auswirkungen auf den Dax

Update vom 2. Oktober, 9.32 Uhr: Die Coronainfektion Donald Trumps hat Auswirkungen auf den Dax. Die Anleger reagierten am Freitagmorgen beunruhigt. Die Auswirkungen auf die US-Politik - vor allem bei den Verhandlungen des nächsten Corona-Konjunkturpakets - sowie auf den US-Wahlkampf könnten immens sein, warnte Analyst Thomas Altmann von QC Partners.

Der Dax fiel in den ersten Handelsminuten um 1,34 Prozent auf 12 560,00 Punkte. Dank der hohen Gewinne vom Montag deutet sich für den deutschen Leitindex damit ein Wochenplus von rund 0,7 Prozent an. Der MDax der 60 mittelgroßen Börsentitel verlor am Freitagmorgen 1,09 Prozent auf 27 051,16 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte rund 1,3 Prozent ein.

Donald Trump und Melania positiv auf Corona getestet - Präsident hat Vermutung, wie Virus ins Weiße Haus kam

Erstmeldung vom 2. Oktober, 7.09 Uhr:

Washington - US-Präsident Donald Trump* und First Lady Melania* haben sich mit dem Coronavirus angesteckt. Das teilte Trump in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) auf Twitter mit.

Coronavirus: Donald Trump und Melania positiv getestet

Auch Melania Trump meldete sich auf Twitter zu Wort. Wie zu viele Amerikaner seien auch sie und der Präsident in Quarantäne. „Wir fühlen uns gut“, versicherte der offizielle Account, der von Melania Trumps Büro betreut wir.

Der Präsident und seine Frau mussten sich auf das Coronavirus* testen lassen, weil zuvor der Test einer engen Beraterin Trumps positiv ausgefallen war. Trump bestätigte am Donnerstagabend (Ortszeit) im Interview mit Fox News, dass sich Hope Hicks angesteckt* habe. „Sie wurde positiv getestet“, sagte Trump. „Wir verbringen viel Zeit mit ihr.“ Trump erwarte, sein Ergebnis später am Abend oder Freitagmorgen zu bekommen. „In der Zwischenzeit werden wir unseren Quarantäne-Prozess beginnen“, schrieb der 74-Jährige nach dem Interview auf Twitter.

Donald Trump hat Corona und vermutet Infektion bei Militär oder Polizei

Trump suggerierte, dass sich Hicks bei Angehörigen des Militärs oder Polizeibeamten angesteckt haben könnte. „Sie kommen zu dir und sie wollen dich umarmen und sie wollen dich küssen, weil wir wirklich gute Arbeit für sie geleistet haben, man kommt sich nahe und Dinge passieren“, sagte Trump. „Ich war überrascht, das mit Hope zu hören, aber sie ist eine sehr herzliche Person ihnen gegenüber und sie weiß, dass es ein Risiko gibt, aber sie ist jung.“ Man könne nicht einfach sagen: „Bleib weg, bleib weg“, sagte Trump.

Hope Hicks und Jared Kushner: Die Beraterin wurde positiv auf das Coronavirus getestet.

Im Umfeld von Trump hat es schon früher Corona-Infektionen gegeben. Hicks ist allerdings die dem Präsidenten am nächsten stehende Person, von der bekannt ist, dass sie sich infiziert hat. Hicks war nach übereinstimmenden Medienberichten am Dienstag mit Trump in der Präsidentenmaschine Air Force One zur TV-Debatte nach Cleveland gereist, bei der Trump auf seinen demokratischen Herausforderer Joe Biden* getroffen war. Am Mittwoch reiste sie mit zu einem Wahlkampfauftritt nach Minnesota. (lb mit dpa) *Merkur.de und fr.de sind Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © Susan Walsh/AP/dpa

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