Run auf die Filialen

Digitaler Impfpass-Start: Viel Frust bei Hamburgs Apotheken

Ein Apotheker hält einen Impfpass und einen digitalen Impfnachweis in den Händen.
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Ein Teil der Apotheker startet mit dem Ausstellen des neuen digitalen Nachweises einer Corona-Impfung. Dabei wird für vollständig Geimpfte ein QR-Code erstellt, der in Apps mit dem Handy verwendet werden kann.

Der Start der digitalen Impfpässe in Hamburg holprig angelaufen. Viele Apotheken-Kunden gingen leer aus – weil es den Filialen an wichtigen Daten mangelte.

Hamburg – Die Ausstellung von digitalen Impfnachweisen in Apotheken ist dem Deutschen Apothekerverband (DAV) zufolge erfolgreich gestartet. Bis 11:00 Uhr seien bereits 140.000 Zertifikate ausgestellt worden, sagte der DAV-Vorsitzende Thomas Dittrich am Montag. Mehr als 13.000 Apotheken böten die Leistung an, das seien mehr als zwei Drittel aller Apotheken.

In Hamburg allerdings war davon nicht viel zu spüren, dort waren viele Apotheker und Kunden wegen des Impfpass-Chaos gefrustet*. In vielen Filiaen waren die  Regristierungs-Codes noch nicht da, die es braucht, um sich auf dem Portal des Deutschen Apothekerverband (DAV) anzumelden. Das braucht es aber, damit Kunden der digitale Impfpass ausgestellt werden kann.

Der digitale Nachweis ist eine freiwillige Ergänzung des weiter gültigen gelben Impfheftes aus Papier. Deutschland setzt damit ein Vorhaben der Europäischen Union um. Dafür wurden einheitliche Details eines Zertifikats vereinbart, mit dem man Impfungen, Tests und überstandene Covid-19-Erkrankungen nachweisen kann. Die App soll als Beleg bei gelockerten Corona-Beschränkungen eingesetzt werden können und zur Sommerferienzeit Reisen in Europa erleichtern. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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