„Verschwendung von Ressourcen“

Daimler-Vorstand zerreißt E-Mobilität-Pläne von Baden-Württemberg

Ein Elektro-Lastwagen eActros von Mercedes-Benz fährt nach der Jahrespressekonferenz der Daimler-Nutzfahrzeugsparte auf der Daimler-Teststrecke.
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Daimler AG: Konzern setzt künftig auf eine fast vergessene Alternative - nicht mehr nur E-Auto.

Martin Daum, der Vorstand von Daimler-Trucks reagierte mit deutlichen Worten auf eine Frage nach den E-Mobilität-Plänen der Landesregierung am Mittwoch in Berlin. Er bezeichnete das Pilotprojekt als „ausgemachten Blödsinn“.

Stuttgart - Die Daimler AG setzt in letzter Zeit vermehrt auf die E-Mobilität. Am Mittwoch präsentierte der Stuttgarter Konzern einen neuen Brennstoffzellen-Lkw von Mercedes Benz in Berlin. Bei der Präsentation kam die Sprache auch auf die Teststrecke „eWayBW“ der Landesregierung in Gaggenau (Kreis Rastatt). Auf die Frage von FDP-Politiker Christian Jung, ob bei dem Batterie-Wasserstoff-Brennstoffzellen-Lkw nicht auch Lkw-Oberleitungstechnologie beinhaltet sei, reagierte der Daimler-Vorstand Martin Daum mit deutlichen Worten. Der Politiker sah sich in der Aussage des Daimler-Trucks-Chefs bestätigt und versprach im Falle eines Einzugs in die Landesregierung, etwas gegen die Teststrecke im Murgtal zu unternehmen.

Wie BW24* berichtet, zerreißt ein Daimler-Vorstand die E-Mobilität-Pläne von Baden-Württemberg - „ausgemachter Blödsinn“.

Die Daimler AG mit Sitz in Stuttgart ist eines der bedeutendsten Automobilunternehmen der Welt (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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