Abgas-Manipulation

Daimler-Anwälte begehen peinlichen Fehler - zur Freude eines frustrierten Kunden

Eine C-Klasse von Mercedes-Benz fährt im Werk vom Band
+
Schlappe für die Daimler AG: Der Käufer einer C-Klasse von Mercedes-Benz bekam vor Gericht Recht

Nach der Niederlage im Abgas-Skandal gibt es nun ein erstes rechtskräftiges Urteil gegen die Daimler AG. Der Stuttgarter Automobilhersteller sieht die Schuld jedoch bei seinen Anwälten.

Stuttgart - Die Daimler AG mit Sitz in Stuttgart legte kürzlich einen Streit wegen mutmaßlicher Abgasmanipulationen in den USA bei. Der Automobilkonzern bezahlte dafür eine Summe von umgerechnet 1,9 Milliarden Euro, will die Zahlung jedoch nicht als Schuldeingeständnis verstanden sehen. Nun ist auch erstmalig ein rechtskräftiges Urteil gegen Daimler verhängt worden. Ein Käufer einer Mercedes C-Klasse klagte vor dem Landgericht in Stuttgart und bekam recht, er ist nicht der einzige frustrierte Kunde. Die Daimler AG sieht den Fehler jedoch bei ihren Anwälten. Die Stuttgarter Kanzlei bestätigte die peinliche Panne. Man habe im Urteil die Berufungsfrist versäumt, werde dem Autobauer den entstandenen Schaden jedoch zurückzahlen.

Wie BW24* berichtet, begingen Daimler-Anwälte einen peinlichen „Anfängerfehler“ - zur Freude eines frustrierten Kunden.

Die Daimler AG mit Hauptsitz in der Landeshauptstadt Stuttgart ist einer der bekanntesten Automobilhersteller der Welt. Das Unternehmen machte die Marke Mercedes-Benz auf der ganzen Welt bekannt (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare