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Bundestagswahl 2017: Das Endergebnis und die Ergebnisse in jedem Bundesland

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Hier finden Sie das vorläufige amtliche Endergebnis der Bundestagswahl 2017 und die Ergebnisse in jedem Bundesland.

Bundestagswahl 2017: Hier finden Sie das vorläufige amtliche Endergebnis und die Ergebnisse in jedem Bundesland.

Unter diesem Link finden Sie am Wahlabend außerdem alle Prognosen, Hochrechnungen und Karten aus den 299 Wahlkreisen in ganz Deutschland.

Bundestagswahl 2017: Vorläufiges amtliches Endergebnis (25.09.2017, 5.25 Uhr)

Partei

Ergebnis

Sitze

Gewinne/Verluste

CDU/CSU

33,0 Prozent

246

minus 8,5 Prozent

SPD

20,5 Prozent

153

minus 5,2 Prozent

AfD

12,6 Prozent

94

plus 7,9 Prozent

Grüne

8,9 Prozent

67

plus 0,5 Prozent

FDP

10,7 Prozent

80

plus 5,9 Prozent

Linke

9,2 Prozent

69

plus 0,6 Prozent

Die Wahlbeteiligung lag bei 76,2 Prozent (2013: 71,5 Prozent). Der neu gewählte Bundestag wird aufgrund von Überhang- und Ausgleichsmandaten aus 709 Abgeordneten bestehen (2013: 631 Abgeordnete), und damit um 111 Sitze erhöht.

Bundestagswahl 2017: Die Ergebnisse in den Bundesländern

In jedem Bundesland hat die Union bei der Bundestagswahl 2017 Stimmen verloren. In Sachsen sogar 15,7 Prozent. Hier landete die AfD mit 27,0 Prozent sogar 0,1 Prozent vor der CDU (26,9 Prozent). Am besten schnitt die CDU in Rheinland-Pfalz, wo sie 35,9 Prozent holte. In Sachsen blieben die Sozialdemokraten mit 10,5 Prozent gerade noch zweistellig.

Die SPD holte mit 27,4 Prozent ihr bestes Ergebnis in Niedersachsen. Die CSU verlor in Bayern 10.5 Prozent der Stimmen. Nur bei der Bundestagswahl 1949 schnitten die Christsozialen mit 29,2 Prozent noch schlechter ab.

Grünen-Hochburg war Hamburg (27,0 Prozent), das mieseste Ergebnis bei der Bundestagswahl 2017 holte die Öko-Partei in Sachsen-Anhalt (3,7 Prozent).

In NRW, dem Heimatland von FDP-Chef Christian Lindner holten die Liberalen mit 13,1 Prozent ihr bestes Ergebnis bei der Bundestagswahl 2017, am schlechtesten schnitt die FDP in Mecklenburg-Vorpommern ab (6,2 Prozent). Traditionell sind FDP und Grüne in den westlichen Bundesländern immer stärker als im Osten.

Umgekehrt ist es bei den Linken. In Berlin holten die Linken mit 18,8 Prozent ihr bestes Ergebnis bei der Bundestagswahl 2017, am schlechtesten schnitten sie in mit 6,1 Prozent in Bayern ab.

Vor allem in Ostdeutschland hat die AfD bei der Bundestagswahl 2017 besonders starke Ergebnisse eingefahren. Laut Infratest dimap kommt die Alternative für Deutschland in den östlichen Bundesländern und dem Osten Berlins auf 21,5 Prozent. AfD-Hochburg bei der Bundestagswahl 2017 war Sachsen (27,0 Prozent). Am schlechtesten schnitt die AfD in Hamburg und Hessen ab, wo sie auf jeweils 7,8 Prozent kam.

Hier finden Sie die Ergebnisse der Bundestagswahl 2017 in den einzelnen Bundesländern.

Baden-Württemberg:

Partei

Ergebnis

Gewinne/Verluste

CDU

34,4 Prozent

minus -11,3 Prozent

SPD

16,4 Prozent

minus 4,2 Prozent

AfD

12,2 Prozent

plus 6,5 Prozent

Grüne

13,5 Prozent

plus 2,5 Prozent

FDP

12,7 Prozent

plus 6,5 Prozent

Linke

6,4 Prozent

plus 1,6 Prozent

Bayern:

Partei

Ergebnis

Gewinne/Verluste

CSU

38,8 Prozent

minus 10,5 Prozent

SPD

15,3 Prozent

minus 4,7 Prozent

AfD

12,4 Prozent

plus 8,1 Prozent

Grüne

9,8 Prozent

plus 1,4 Prozent

FDP

12,4 Prozent

plus 5,1 Prozent

Linke

6,1 Prozent

plus 2,3 Prozent

Berlin:

Partei

Ergebnis

Gewinne/Verluste

CDU

22,7 Prozent

minus 5,8 Prozent

SPD

17,9 Prozent

minus 6,7 Prozent

AfD

12,0 Prozent

plus 7,1 Prozent

Grüne

12,6 Prozent

plus 0,3 Prozent

FDP

8,9 Prozent

plus 5,3 Prozent

Linke

18,8 Prozent

plus 0,3 Prozent

Brandenburg:

Partei

Ergebnis

Gewinne/Verluste

CDU

26,7 Prozent

minus 8,1 Prozent

SPD

17,6 Prozent

minus 5,5 Prozent

AfD

20,2 Prozent

plus 14,2 Prozent

Grüne

5,0 Prozent

plus 0,3 Prozent

FDP

7,1 Prozent

plus 4,6 Prozent

Linke

17,2 Prozent

minus 5,2 Prozent

Bremen:

Partei

Ergebnis

Gewinne/Verluste

CDU

25,0 Prozent

minus 8,8 Prozent

SPD

25,0 Prozent

minus 4,3 Prozent

AfD

10,0 Prozent

plus 6,3 Prozent

Grüne

11,0 Prozent

minus 1,1 Prozent

FDP

9,3 Prozent

plus 5,9 Prozent

Linke

13,5 Prozent

plus 3,4 Prozent

Hamburg:

Partei

Ergebnis

Gewinne/Verluste

CDU

27,2 Prozent

minus 4,9 Prozent

SPD

23,5 Prozent

minus 8,9 Prozent

AfD

7,8 Prozent

plus 3,6 Prozent

Grüne

13,9 Prozent

plus 1,2 Prozent

FDP

10,8 Prozent

plus 6,0 Prozent

Linke

12,2 Prozent

plus 3,4 Prozent

Hessen:

Partei

Ergebnis

Gewinne/Verluste

CDU

30,0 Prozent

minus 9,2 Prozent

SPD

23,5 Prozent

minus 5,3 Prozent

AfD

7,8 Prozent

plus 6,3 Prozent

Grüne

9,7 Prozent

minus 0,2 Prozent

FDP

11,6 Prozent

plus 6,0 Prozent

Linke

8,1 Prozent

plus 2,1 Prozent

Mecklenburg-Vorpommern:

Partei

Ergebnis

Gewinne/Verluste

CDU

33,1 Prozent

minus 9,4 Prozent

SPD

15,1 Prozent

minus 2,7 Prozent

AfD

18,6 Prozent

plus 13,0 Prozent

Grüne

4,3 Prozent

plus/minus 0,0 Prozent

FDP

6,2 Prozent

plus 4,0 Prozent

Linke

17,8 Prozent

minus 3,7 Prozent

Niedersachsen:

Partei

Ergebnis

Gewinne/Verluste

CDU

34,9 Prozent

minus 6,2 Prozent

SPD

27,4 Prozent

minus 5,7 Prozent

AfD

9,1 Prozent

plus 5,4 Prozent

Grüne

8,7 Prozent

minus 0,1 Prozent

FDP

9,3 Prozent

plus 5,1 Prozent

Linke

6,9 Prozent

plus 1,9 Prozent

Nordrhein-Westfalen:

Partei

Ergebnis

Gewinne/Verluste

CDU

32,6 Prozent

minus 7,2 Prozent

SPD

26,0 Prozent

minus 5,9 Prozent

AfD

9,4 Prozent

plus 5,5 Prozent

Grüne

7,6 Prozent

minus 0,4 Prozent

FDP

13,1 Prozent

plus 7,9 Prozent

Linke

7,5 Prozent

plus 1,4 Prozent

Rheinland-Pfalz:

Partei

Ergebnis

Gewinne/Verluste

CDU

35,9 Prozent

minus 7,4 Prozent

SPD

24,2 Prozent

minus 3,3 Prozent

AfD

11,2 Prozent

plus 6,4 Prozent

Grüne

7,6 Prozent

plus/minus 0,0 Prozent

FDP

10,4 Prozent

plus 4,9 Prozent

Linke

6,8 Prozent

plus 1,4 Prozent

Saarland:

Partei

Ergebnis

Gewinne/Verluste

CDU

32,4 Prozent

minus 5,4 Prozent

SPD

27,2 Prozent

minus 3,8 Prozent

AfD

10,1 Prozent

plus 4,9 Prozent

Grüne

6,0 Prozent

plus 0,3 Prozent

FDP

7,6 Prozent

plus 3,8 Prozent

Linke

12,9 Prozent

plus 2,9 Prozent

Sachsen:

Partei

Ergebnis

Gewinne/Verluste

CDU

26,9 Prozent

minus 15,7 Prozent

SPD

10,5 Prozent

minus 4,1 Prozent

AfD

27,0 Prozent

plus 20,2 Prozent

Grüne

4,6 Prozent

minus 0,3 Prozent

FDP

8,2 Prozent

plus 5,1 Prozent

Linke

16,1 Prozent

minus 3,9 Prozent

Sachsen-Anhalt:

Partei

Ergebnis

Gewinne/Verluste

CDU

30,3 Prozent

minus 10,9 Prozent

SPD

15,2 Prozent

minus 3,0 Prozent

AfD

19,6 Prozent

plus 15,4 Prozent

Grüne

3,7 Prozent

minus 0,3 Prozent

FDP

7,8 Prozent

plus 5,2 Prozent

Linke

17,8 Prozent

minus 6,1 Prozent

Schleswig-Holstein:

Partei

Ergebnis

Gewinne/Verluste

CDU

34,0 Prozent

minus 5,2 Prozent

SPD

23,3 Prozent

minus 8,2 Prozent

AfD

8,2 Prozent

plus 3,6 Prozent

Grüne

12,0 Prozent

plus 2,6 Prozent

FDP

12,6 Prozent

plus 7,0 Prozent

Linke

7,3 Prozent

plus 2,1 Prozent

Thüringen:

Partei

Ergebnis

Gewinne/Verluste

CDU

28,8 Prozent

minus 10,0 Prozent

SPD

13,2 Prozent

minus 2,9 Prozent

AfD

22,7 Prozent

plus 16,5 Prozent

Grüne

4,1 Prozent

minus 0,8 Prozent

FDP

7,8 Prozent

plus 5,2 Prozent

Linke

16,9 Prozent

minus 6,5 Prozent

Bundestagswahl 2017: Alle Informationen im Live-Ticker

Berlin - In unserem Live-Ticker erfahren Sie direkt die erste Prognose und weitere Hochrechungen.

Der spannendste Teil des Wahlabends beginnt dann freilich erst. Nacheinander werden Prognosen, Hochrechnungen, vorläufige und endgültige Ergebnisse der Wahl zum 19. Deutschen Bundestag eintreffen - und früher oder später wird sich dann auch die kommende Regierungskoalition im deutschen Bundestag abzeichnen.

Natürlich gibt es Erfahrungswerte zum zeitlichen Ablauf des Wahlabends. Wann Sie am 24. September 2017 mit den einzelnen Hochrechnungen und Ergebnissen zur Bundestagswahl rechnen können, das verraten wir Ihnen in diesem Artikel.

Nichts mehr verpassen: Holen Sie sich unsere App mit allen Infos zur Bundestagswahl 2017.

Ergebnisse der Bundestagswahl 2017: So läuft die Stimmenauszählung

Wenn um 18 Uhr die letzte Stimme abgegeben ist, dann beginnen für die Wahlhelfer in Deutschland stressige Stunden - bei der vergangenen Bundestagswahl waren bis zu 600.000 von ihnen im Einsatz. Fünf bis neun Helfer je Wahllokal - oder Briefwahlbezirk - sortieren und zählen die abgegebenen Wahlzettel und schreiben Ergebnisse nieder. Im Einsatz sind dabei übrigens freiwillige Helfer. Sie erhalten nur ein sogenanntes Erfrischungsgeld. Bei der Bundestagswahl 2017 werden sie - wie schon in der Vergangenheit - 21 Euro bekommen.

Da jeder Wahlkreis aus einer Vielzahl von Wahllokalen besteht, müssen die ausgezählten Ergebnisse einige Stellen passieren: Zunächst werden sie vom Wahllokal an die Städte und Gemeinden weitergeleitet, dann an die Kreiswahlleiter, die die vorläufigen Ergebnisse für die Wahlkreise ermitteln - also zum Beispiel auch feststellen, welcher Kandidat über die Erststimmen das Direktmandat des jeweiligen Wahlkreises gewinnt. 

Von dort aus wird zunächst der Landeswahlleiter, dann der Bundeswahlleiter in Wiesbaden informiert. Aus den vorläufigen Ergebnissen werden erst endgültige Ergebnisse, wenn sie von den Kreis-, Landes- und Bundeswahlausschüssen bestätigt werden. All das dauert natürlich seine Zeit.

AB 18.00 Uhr: Erste Prognosen zum Ausgang der Bundestagswahl 2017

Trotzdem lohnt es sich bekanntermaßen, bereits um genau 18.00 Uhr den Fernseher einzuschalten. Dann präsentieren die Fernsehsender erste Zahlen zum Wahlausgang. Um offizielle (Zwischen-)Ergebnisse handelt es sich dabei allerdings nicht. Schließlich werden die Wahlurnen zu diesem Zeitpunkt überhaupt erst geöffnet.

Die sogenannten Prognosen stammen stattdessen von den - zuletzt häufig gescholtenen - Meinungsforschungsinstituten wie Infratest dimap (beim Ersten) oder der Forschungsgruppe Wahlen (beim ZDF). Sie bitten am Wahltag vor möglichst repräsentativ ausgewählten Wahllokalen die Wähler, ein zweites Mal für eine Umfrage ihre Stimme anonym abzugeben. 2013 waren dafür jeweils zwischen 50.000 und 100.000 Wähler nach der Stimmabgabe befragt worden.

Gerade bei knappen Wahlausgängen müssen die Prognosen noch kein zuverlässiger Gradmesser für die Ergebnisse sein: Parteien können noch über oder unter die 5-Prozent-Hürde fallen, die über den Einzug in den Bundestag entscheidet. Ausnahme: Eine Partie holt drei Direktmandate. Erwartbare kleinere Schwankungen in den Zahlen können dafür sorgen, dass Koalitionen noch zu Stande kommen oder unmöglich werden. Einen ersten Eindruck vom Kräfteverhältnis bieten die 18-Uhr-Prognosen üblicherweise aber recht zuverlässig.

Ab 18.15 Uhr: Erste Hochrechnungen zum Ausgang der Bundestagswahl 2017

Bereits wenige Minuten nach Schließung der Wahllokale ist die Hoch-Zeit der Prognosen aber auch schon wieder beendet. Dann kommen die ersten Hochrechnungen herein. Bei der Bundestagswahl 2013 lag die erste Hochrechnung gegen 18.15 Uhr vor - dann war klar, dass Angela Merkel erneut Kanzlerin ist. Bei der Bundestagswahl 2017 wird es wohl ähnlich sein - wobei das Ergebnis natürlich noch unklar ist.

Die Hochrechnungen basieren bereits auf ersten Auszählungen aus den Wahllokalen, wie etwa auf der Homepage der Forschungsgruppe Wahlen nachzulesen ist. Vor allem bei frühen Hochrechnungen sind allerdings noch einige statistische Kniffe eingebaut. So werden nicht willkürlich die ersten eintreffenden Ergebnisse zusammengerechnet - sondern die Stimmverteilungen aus ausgewählten Bezirken.

Mit der Hochrechnung schärfen sich in jedem Fall die errechneten Ergebnisse. Ein Trend, der über den ganzen Wahlabend über anhält: Je mehr ausgezählte Stimmen in die Hochrechnungen einfließen, umso genauer wird das Ergebnis.Erfahrungsgemäß gibt es etwa im Halbstundentakt neue Zahlen bei den Sendern.

Je nach Gesamtlage können die Updates spannend wie ein Krimi werden: 2013 etwa war lange unklar, ob die Union eine absolute Mehrheit erzielen könne und AfD und FDP in den Bundestag einziehen würden. Berühmt-berüchtigt ist in dieser Hinsicht auch die Wahlnacht 2002, als ein nach ersten Zahlen sicher geglaubter Wahlsieg für Unions-Kandidat Edmund Stoiber doch noch wegbröckelte. Am Ende kam Gerhard Schröder (SPD) ein zweites Mal in Amt und Würden.

Im Jahr 2002 brauchte es einige Hochrechnungen, bis sich die Mehrheitsverhältnisse klärten

Ab 21.30 Uhr: Erststimmen-Ergebnisse der Bundestagswahl 2017

Ab circa 21.30 Uhr, geballt dann meist nach 22 Uhr folgen die nächsten Meilensteine bei der Stimm-Auszählung: Dann trudeln die vorläufigen amtlichen Erststimmen-Ergebnisse aus den Wahlkreisen ein.

Für die Kräfteverhältnisse im Bundestag haben die Erststimmen seit der Wahlrechtsreform 2012 keine Bedeutung mehr, auch nicht indirekt über Überhangmandate. Denn diese werden nun durch „Ausgleichmandate“ neutralisiert. Aber sie liefern auch am Wahlabend eine „menschliche Komponente“: Welche Spitzenpolitiker konnten ihre Wahlkreise gewinnen, wer erlitt eine Schlappe, wo triumphierten Außenseiter von den kleineren Parteien - und welcher Abgeordnete vertritt meinen Heimatwahlkreis? All diese Fragen werden nun beantwortet.

In der Nacht auf Montag: Vorläufiges amtliches Endergebnis des Bundestagswahl 2017

Fast allen Spekulationen ein Ende bereitet dann der Bundeswahlleiter mit dem „vorläufigen amtlichen Endergebnis“. Im Jahr 2013 wurde es um 3.15 Uhr in der Nacht auf Montag herausgegeben. Bereits zuvor trudeln meist vorläufige amtliche Endergebnisse aus den Bundesländern ein. In Bayern war es vergangenes Mal gegen Mitternacht soweit.

Das vorläufige Endergebnis beinhaltet dann bereits alle Verschiebungen, die sich durch Überhang- und Ausgleichsmandate ergeben. Es weist also auch aus, wie viele Abgeordnete im neuen Bundestag sitzen werden.

Aus dem vorläufigen amtlichen Endergebnis wird übrigens erst einige Tage nach dem Wahltermin ein endgültiges amtliches Endergebnis. Der Bundeswahlausschuss stellt es voraussichtlich im Oktober im - noch nach dem 2013er-Ergebnis zusammengesetzten - Bundestag vor.

Der letzte Schritt zum neuen, 19. Bundestag: Das Kunststück Koalitionsbildung

Bis die Wähler Gewissheit haben, wer ihre neue Bundesregierung stellen wird, kann es freilich noch länger dauern. Denn während 2013 die Union noch an der absoluten Mehrheit schnupperte, ist eine Ein-Parteien-Regierung nach der Bundestagswahl 2017 nicht zu erwarten - zu zersplittert ist die Parteienlandschaft, zu groß die Zahl der wohl im Parlament vertretenen Parteien.

Das heißt, der Wahlsieger wird sich auf die Suche nach einem geeigneten Koalitionspartner begeben müssen. Denkbar ist dabei viel: Von einer erneuten Großen Koalition über eine Neuauflage von Schwarz-Gelb bis hin zu komplett neuen Konstellationen wie Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Grün.

Nach der Bundestagswahl im September 2013 unterzeichneten CDU, CSU und SPD erst Mitte Dezember den Koalitionsvertrag - vor allem, weil die SPD erst noch einen Mitgliederentscheid über das Papier abhielt. Vier Jahre zuvor hatten sich CDU, CSU und FDP schon Ende Oktober geeinigt.

Es kann am Abend der Bundestagswahl 2017 also spannend werden. Und wann wissen wir, wer Kanzlerin bzw. Kanzler wird? Möglicherweise gibt es auch am Abend des 24. September noch kein Ergebnis.  

Auch interessant für alle, die noch nicht wissen, wem sie ihre Stimme geben sollen: Seit dem 30. August ist der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2017 online.

fn

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