„Ich war verwirrt“

Frau kauft Alkohol bei Aldi - an der Kasse macht sie irritierende Erfahrung

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Eine Aldi-Filiale in Großbritannien.

Alkohol bei Aldi kaufen - da ist eigentlich nichts Ungewöhnliches dabei. Doch was eine Frau bei ihrem Einkauf an der Kasse von Aldi erlebte, dürfte jeden irritieren. 

Leicester - Lange Schlangen an der Kasse bei Aldi oder überfüllte Filialen dürften den meisten Menschen bekannt sein. Doch was eine Britin in einem Aldi-Markt in Leicester erlebte, ist mehr als ungewöhnlich. Sie wollte eigentlich nur etwas Bier und Wein bei der Discounterkette kaufen, doch dann widerfuhr Gemma Lievers (33) ein irritierendes Erlebnis.

An der Kasse bei Aldi sei sie nach einem Altersnachweis gefragt worden und habe daraufhin ihren Führerschein vorgezeigt, erzählt sie dem englischen Newsportal leicestermercury.co.uk. Doch statt dass die Kassiererin kurz auf ihr Geburtsdatum sah, um das Alter zu kontrollieren, nahm sie sich laut dem Bericht das Ausweisdokument und begann, sich Notizen zu machen.

„Sie nahm meine Daten auf, ohne mich überhaupt gefragt zu haben“

 „Ich ging hinein um Bier und Wein zu kaufen und wurde daraufhin nach einem Altersnachweis gefragt - was ja in Ordnung ist“, so Lievers. „Ich zeigte meinen Führerschein vor, die Kassiererin nahm ihn mir aus der Hand und begann, Daten daraus abzuschreiben. Ich war verwirrt“, so die 33-Jährige gegenüber leicestermercury.co.uk

„Sie nahm meine Daten auf, ohne mich überhaupt gefragt zu haben. Sie zeigte mir nicht genau, was sie aufschrieb, aber ich sah mein Geburtsdatum und mein Geschlecht. Sie sagte zu mir, dass sie das tun müsse“, erzählt Lievers. Der Vorfall ereignete sich nach ihren Angaben in der Abbey Lane in Leicester.

Aldi-Pressesprecher: „Das ist eine Standard-Vorgehensweise“

Auf die erneue Frage von Lievers habe die Kassiererin erklärt, dass sie sich die Daten aufgeschrieben habe, um beweisen zu können, dass sie beim Kauf von Alkohol auch wirklich nach einem Altersnachweis gefragt habe. Auch Aldi selbst habe ihr auf Anfrage mitgeteilt, dass dies eine standardmäßige Vorgehensweise sei. 

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Das Newsportal leicestermercury.co.uk zitiert einen Aldi-Pressesprecher: „Im Rahmen unserer ‚Challenge 25 policy‘ zeichnen wir die Vorfälle auf, bei denen Kunden nach einem Altersnachweis gefragt wurden. Das ist eine Standard-Vorgehensweise, und Kunden müssen keine persönlichen Informationen im Rahmen dieses Prozesses mit uns teilen.“ Es werde lediglich das Geburtsdatum und das Geschlecht notiert - aber keine weiteren „persönlichen Details“. 

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Die „Challenge 25 policy“ ist eine Aktion in Großbritannien, die Angestellte an der Kasse dazu anhält, die Alkohol kaufende Person nach einem Altersnachweis zu fragen, wenn diese jünger als 25 Jahre alt aussieht. Die Person, die Alkohol kaufen will, muss dann nachweisen, dass sie mindestens 18 Jahre alt ist und dem Gesetz nach auch wirklich Alkohol kaufen darf. Diese Vorgehensweise soll dafür sorgen, dass nur noch Personen, die wirklich 18 Jahre alt sind, an Alkohol herankommen.

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sdm

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