Nächstes Ziel heißt CDU

AfD fühlt sich von Umfragewerten beflügelt

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Die AfD hat einer Umfrage zufolge erstmals die SPD in der Wählergunst übertrumpft. Foto: Hendrik Schmidt

Berlin/Hannover (dpa) - Die AfD fühlt sich durch den Absturz der SPD in den Umfragen in ihrem Rechtskurs bestätigt. Die SPD habe jetzt die Quittung dafür erhalten, dass sie einen Teil ihrer früheren Anhängerschaft mit seinen "Überfremdungsängsten" alleingelassen und teilweise sogar beschimpft habe.

Das sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann. Nachdem die AfD die SPD in den Umfragen überrundet habe, stehe für seine Partei nun fest: "Unser nächstes Ziel ist jetzt die CDU". 

Die AfD hat diese Woche einer Umfrage zufolge erstmals die SPD in der Wählergunst übertrumpft. Laut der Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der "Bild" verbesserte sich die rechtspopulistische Partei um einen Punkt auf 16 Prozent, während die Sozialdemokraten einen Punkt verloren und nun bei 15,5 Prozent stehen. Die CDU lag in der Umfrage bei 32 Prozent.

Baumann sagte, die Nominierung von Annegret Kramp-Karrenbauer als CDU-Generalsekretärin sei Beleg für einen erneuten "Linksruck" ihrer Partei. Ihre Benennung war in der CDU positiv aufgenommen worden, auch von einigen Kritikern von CDU-Chefin Angela Merkel.

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