2. Bundesliga

Hannover 96 empfängt Montag den VfL Osnabrück

Fußballer stehen bei einem Freistoß.
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Marvin Ducksch (17) gehört zu den Hoffnungsträgern der Hannoveraner.

Hannover - Hannover 96 will sich nach der unglücklichen 0:1-Niederlage beim Karlsruher SC am Montagabend um 20.30 Uhr in der HDI-Arena im Niedersachsenderby gegen den VfL Osnabrück rehabilitieren. „Die Mannschaft belohnt sich nicht für ihren Aufwand. Wir hätten sicherlich mehr Punkte verdient gehabt“, so die Einschätzung von 96-Trainer Kenan Kocak vor diesem Derby.

Eines scheint nun endgültig vom Tisch zu sein: Transfers wird es wohl an diesem letzten Tag der Wechselfrist nicht mehr geben. „Ich gehe davon aus, dass wir keine weiteren Transfers mehr tätigen. Die Spieler, die wir holen wollten, konnten wir nicht holen. Von den Spielern, die auf dem Markt sind, waren wir nicht überzeugt“, sagte Kocak bei der Pressekonferenz und ergänzte: „Es ist klar, dass wir coronabedingt eine besondere Situation haben. Auch Hannover muss schauen, wie viele Gelder hereinkommen und wie man ein gutes Management betreibt. Als Trainer hat man immer Wünsche. Aber ich denke auch immer an das große Ganze und bin sehr dafür, dass man gesund wirtschaftet.“ Gegen die derzeit kriselnden Osnabrücker stehen dem 96-Coach bis auf Josip Elez, der sich im Training verletzte, und den Langzeitverletzten der gesamte Kader zur Verfügung. In zwei Wochen, hofft Kocak, steigen Mike Frantz und Franck Evina wieder ins Training ein. Wie lange aber Linton Maina noch ausfällt, ist noch immer nicht klar. Wichtig wird sein, dass sich die Roten nicht wieder als Aufbaugegner einer kriselnden Mannschaft erweisen. Zudem wollen die Hannoveraner mit einem Erfolgserlebnis in das brisante Niedersachsenderby gegen Eintracht Braunschweig am kommenden Samstag gehen. „Mein Fokus liegt aber erst einmal auf dem Spiel gegen Osnabrück. Da muss die Mannschaft alles investieren, ihre beste Leistung abrufen“, betont Kocak. Dabei hofft er, dass vor allem seine Offensivkräfte effektiver sind und die eine oder andere Torchance konsequenter nutzen. Kingsley Schindler, der mit dem Eigentor die 0:1-Niederlage in Karlsruhe verursacht hatte, nahm der 96-Coach in Schutz: „Ich finde es nicht richtig, nun auf Kingsley draufzuhauen. Wir verlieren und gewinnen gemeinsam.“ Möglich, dass Kocak personelle Veränderungen vornimmt. Gegen Karlsruhe hat einmal mehr Valmir Sulejmani enttäuscht, wurde folgerichtig ausgewechselt. Der 96-Trainer hat an Sulejmani, der am 1. Februar 24 Jahre wird, in den vergangenen Spielen trotz durchwachsener Leistungen immer wieder festgehalten, ihn dann aber auch meist zur Pause wieder ausgewechselt. Auch Schindler, vom 1. FC Köln bis Ende dieser Saison ausgeliehen, wartete mit schwankenden Leistungen auf. Möglich, dass auch er heute erst einmal auf der 96-Ersatzbank Platz nehmen muss.

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