Sascha Graser ist Spielertrainer der Eitzumer Fußballer

„Wir werden alles für den Klassenerhalt tun“

Sascha Graser ist ab sofort als Spielertrainer bei der SG Eitzum im Einsatz. Foto: Meyer

EITZUM Die Entscheidung ist gefallen: Sascha Graser ist neuer Spielertrainer der SG Eitzum/Rheden/Brüggen. Er tritt damit die Nachfolge von Axel Schwarzer an, der zur Winterpause sein Amt niedergelegt hatte. „Es wird mit Sicherheit keine einfache Aufgabe, aber ich freue mich auf diese Herausforderung“, sagt der 32-jährige Alfelder und blickt damit auf die unruhigen Zeiten zurück, die hinter dem Kreisligisten liegen.

Denn in der Winterpause hatte Teammanager Jens Naujoks sein Amt niedergelegt und Benjamin Fredrich, der ab Jahresbeginn als Trainer arbeiten sollte, gab bekannt, dass er unter diesen Voraussetzungen seine Tätigkeit nicht aufnehmen wird (die LDZ berichtete). Doch das soll jetzt kein Thema mehr sein, die Augen der Fußballer sind in die Zukunft gerichtet.

„Wir haben das ganz klare Ziel, doch noch den Klassenerhalt zu schaffen“, sagt Sascha Graser, der zuvor bereits als Co-Trainer im Einsatz war und gemeinsam mit der Mannschaft an der Realisierung dieser Zielsetzung arbeitet. Mit René Labude und Philipp Kunkel haben zwei Spieler die SG Richtung TSV Föhrste verlassen. André Seifert ist aus beruflichen Gründen nach Berlin gezogen. Es ist also durchaus vorstellbar, dass der Kader mit Spielern der zweiten Mannschaft ergänzt wird. „Das wird sich Laufe der Vorbereitung herausstellen, endgültig ist das aber noch nicht entschieden.“ Diese läuft aufgrund der winterlichen Witterung noch nicht richtig rund, bislang standen hauptsächlich Laufeinheiten sowie die Teilnahme an den Hallenturnieren in Freden, Elze und Gronau auf dem Programm.

Der Startschuss zum Fußball-Jahr fällt in der Kreisliga am 24. Februar, ob das die Witterung zulässt, bleibt allerdings abzuwarten. Mit dem Tabellendritten TuSpo Lamspringe ist gleich ein „dicker Brocken“ zu Gast beim Aufsteiger. Acht Punkte beträgt der Rückstand zu Platz 13. Aber Sascha Graser geht durchaus optimistisch an diese Herausforderung: „Wir werden alles dafür tun, um den Abstieg zu vermeiden. Dass die Mannschaft das spielerische Potenzial hat, hat sie in den vergangenen Jahren bewiesen. Wir müssen uns jetzt das Selbstvertrauen zurückholen. Das hat uns zuletzt nach einem schnellen Rückstand oft gefehlt.“ ey

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare