Elzerinnen haben Heimrecht verloren

„Wir sind immer noch angefressen“

Maja Bodmann will in Söhlde doppelt punkten und damit den Abstand zur Abstiegszone weiter vergrößern. Foto: Kreikenbom

ELZE J Regionsoberliga St. 1, Frauen: SG Ost Himstedt-Bettrum - MTV Elze (Sa., 19.30 Uhr) - Die Elzerinnen haben immer noch einen dicken Hals, wenn sie an das Hinspiel gegen die SG Ost denken, denn das hat gar nicht stattgefunden. Der Gegner bekam die Punkte am „grünen Tisch“. Personalbedingt hatten die Elzerinnen um eine Verlegung der Partie gebeten, und die SG hatte sich entgegen der üblichen „Spielregeln“ in diesen Klassen aber nicht darauf eingelassen.

Neben dem Punktverlust mussten die Elzerinnen auch das Heimrecht für das Rückspiel abgeben. So müssen sie am Sonnabend in Söhlde antreten, und die Marschroute ist klar: „Wir sind immer noch angefressen, und wollen sportlich eine entsprechende Antwort geben“, so Elzes Trainerin Anke Hartmann, die aber auch weiß, dass die Aufgabe nicht einfach wird. Der Tabellenfünfte ist ein Gegner auf Augenhöhe, das hat auch die vergangene Saison gezeigt. Da gab es einen Sieg und eine Niederlage.

Die Vorbereitungen auf die erste Partie im neuen Jahr waren allerdings nicht optimal. „Währen der Ferien war die Schulsporthalle komplett dicht, wir konnten vor dem Spiel nur zweimal trainieren.“ Die Beteiligung bei diesen Einheiten war aber sehr gut, so dass sich das Team gut gerüstet zeigt. Nicht mit dabei ist Ronja Banko, die verletzungsbedingt in dieser Saison nicht mehr auflaufen kann. Hinter dem Einsatz von Anika Sorge steht berufsbedingt noch ein Fragezeichen. ey

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