Elzer und Mehler Fußballer diskutieren über Zukunft der Spielgemeinschaft

„Wir müssen die SG jetzt weiter mit Leben füllen“

Iris Rohde, Vorsitzende des SV Mehle: „Wir müssen an einem Strang ziehen.“

Seit eineinhalb Jahren besteht die SG Elze/Mehle und der Zusammenschluss zwischen dem SSV und SV ist ein Erfolg. Das lässt sich beim Blick auf die Fußball-Tabellen ohne Zweifel feststellen.

Doch wie geht es mit der Spielgemeinschaft auch abseits des Spielfeldes weiter? Darüber wurde am Montagabend im Gasthaus „Tante Else“ intensiv diskutiert. Eingeladen hatten die Vorstände der beiden Vereine.

Der Abend stand unter dem Motto „Mach mit - so werden wir besser“. Und damit gab Iris Rohde, Vorsitzende des SV Mehle, auch gleich die Marschroute vor: „Wir müssen an einem Strang ziehen. Nicht nur das Sportliche ist entscheidend, sondern auch die Stimmung in dem Verein.“ Es sei jetzt der Zeitpunkt gekommen, die Weichen für die Zukunft der SG zu stellen. Die Spielgemeinschaft hat sich im NFV-Kreis etabliert und gemeinsam mit der JSG spielt sie eine sehr gute Rolle.

Zum Auftakt sollten die Spieler und Trainer Verbesserungsvorschläge machen und dabei kam gleich indirekt ein zentrales Thema zur Sprache. „Die Kommunikation zwischen den Mannschaften verbessern und sich regelmäßig treffen, zum Beispiel in Form eines Stammtisches“, lautete der Vorschlag. Grundsätzlich wurde diese Idee begrüßt, aber der entscheidende Punkt ist - und deshalb auch das Motto des Abends - Mitglieder beiden Vereine zur Mitarbeit zu bewegen. Denn damit bleibt die SG auch in Zukunft handlungsfähig bzw. funktioniert noch besser. Daher sei es unerlässlich, einen Vorstand für die SG zu bilden.

Derzeit werden diese Aufgaben von den beiden Spartenleitern Eckard Buchmann (SV Mehle) und Ralf Bierwirth (SSV Elze) sowie den Jugendleitern José Padial und Jörg Müller-Witt übernommen. Das sollte allerdings kein Zustand auf Dauer sein. Es müssen Personen gefunden, die in diesem neuen Vorstand mitarbeiten. „Je mehr Leute sich bereit erklären, umso besser“, sagte Iris Rohde. Dazu merkte SSV-Vorsitzender Herbert Schümann an, dass es wichtig sei, die SG „nach außen zu präsentieren, das geht vom Sponsoring bis zur Internet-Seite“. Die gemeinsame Weihnachtsfeier sei ein guter Anfang gewesen. Ortsvorsteher Wolfgang Thiesemann regte ein Treffen an, zu dem sich Personen einfinden, die bereit sein, innerhalb der SG Aufgaben zu übernehmen. „Am besten wäre es, wenn das möglichst schnell geschieht und sich Vertreter aus jeder Mannschaft bereit erklären, mitzuarbeiten.“

Dieser Meinung schloss sich auch Kai Wagener, Trainer der ersten Herren-Mannschaft an: „Jetzt muss etwas passieren. Es herrscht derzeit eine Euphorie aufgrund der sportlichen Erfolge, die wir ausnutzen müssen.“ Dass es die richtige Entscheidung war, eine Spielgemeinschaft zu gründen, stehe außer Frage, diese müsse jetzt allerdings mit Leben gefüllt werden. „Wir können hier etwas Großes aufbauen, doch daran müsse auch alle mitarbeiten.“ An die Vorstände richtete er den Vorschlag, bis zum nächsten Treffen eine Struktur auszuarbeiten, wie sich der neue Vorstand zusammensetzen könnte und wer welche Aufgaben übernommen werden müssten.

Abschließend wurde das nächste Treffen terminiert. Die Fußballer treffen sich am Montag, 4. Februar, um 19 Uhr wieder im Gasthaus „Tante Else“. Dabei hoffen die Verantwortlichen auf eine größere Resonanz aus allen Mannschaften, auch aus der JSG. Herbert Schümann brachte es auf den Punkt: „Wir müssen uns als Verein begreifen und diesen langfristig mit Leben füllen. Nur dann hat er auch eine Zukunft.“

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