Eintracht Hildesheim erwartet ASV Hamm-Westfalen

„Wir benötigen ein Erfolgserlebnis“

Nach der knappen Heimniederlage gegen Spitzenreiter DJK Rimpar Wölfe gingen die Einträchtler enttäuscht vom Feld, jetzt hoffen sie auf den zweiten Saisonerfolg. Foto: Kreikenbom

HILDESHEIM „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, ist man geneigt zu fragen, wenn es um den nächsten doppelten Punktgewinn der Zweitliga-Handballer von Eintracht Hildesheim geht. Mit lediglich zwei Pluspunkten aus den bisherigen acht Spielen fristen die Hildesheimer ein unerwartet trübes Dasein als Vorletzter der Tabelle. Am Sonntag um 17 Uhr erwarten die Einträchtler den ASV Hamm-Westfalen in der Sparkassenarena, am Ende des mit Spannung erwarteten Heimspieles soll der zweite Saisonsieg gefeiert werden.

Im Falle einer weiteren Niederlage droht nicht nur weiter nachlassendes Zuschauerinteresse sondern vor allem ein längerer Aufenthalt im Tabellenkeller. Das will die Mannschaft von Trainer Gerald Oberbeck unbedingt vermeiden, genauso wie der Coach: „Wir benötigen jetzt ein Erfolgserlebnis, dann findet die Mannschaft Selbstvertrauen und kann in den nächsten wichtigen Spielen ihr wahres Potential abrufen,“ denkt der 58-jährige auch an die nächsten Wochen mit den Spielen in Henstedt-Ulzburg und zu Hause gegen Hüttenberg. Zwischendurch erwarten die Hildesheimer am Mittwoch noch den SC Magdeburg zum Pokalspiel in der Sparkassenarena.

Vier Punkte aus den nächsten drei Punktspielen wären eine wichtige und notwendige Ausbeute, um in der Tabelle endlich in Richtung Norden vorzudringen. Voraussetzung ist ein Rückraum, der wesentlich mehr Durchschlagskraft entfaltet als in den letzten Spielen. Matthias Struck läuft seiner Form weit hinterher, Marvin Nartey spielt mit den üblichen und bekannten Schwankungen, Georgi Nikolov müht sich, bekommt das Angriffsspiel seiner Mannschaft aber nicht richtig zum Laufen und Maurice Herbold ist noch nicht soweit, ein Spiel maßgeblich zu prägen. In der Abwehr spielt der Youngster gemeinsam mit Frederic Stüber eine gute Saison. Neuzugang Lukas Gamrat schaffte zuletzt wegen seiner indiskutablen Leistungen nicht mal den Sprung in den Kader. In Neuhausen hatte Oberbeck stattdessen lieber den A-Jugendlichen Savvas Savvas in die Mannschaft genommen.

Es sind die aus Angriffsfehlern resultierenden einfachen Gegentore, die den Einträchtlern in den letzten Spielen das Genick gebrochen haben. Mit dem Kampfgeist aus dem Spiel gegen Rimpar sollte die Konzentration hochgehalten werden können. mab

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