Eintracht-Optimismus gegen SV Mecklenburg-Schwerin

„Werden weiter nach oben klettern“

Die Hildesheimer feiern den deutlichen Heimsieg gegen den HSV Insel Usedom. Jetzt will das Team von Gerald Oberbeck gegen den SV Mecklenburg-Schwerin nachlegen. Foto: Kreikenbom

HILDESHEIM Entwickelt sich der Monat November zum Erfolgsmonat der Handballer von Eintracht Hildesheim? Einiges spricht dafür, denn nach bisher 3:1 Punkten folgen durchaus lösbare Aufgaben. Am kommenden Sonntag um 17 Uhr erwarten die Einträchtler den SV Mecklenburg-Schwerin in der Sparkassenarena, eine Woche später folgt das Auswärtsspiel beim HSV Hannover.

Der Punktgewinn beim heimstarken SV Anhalt Bernburg am Wochenende hat das Selbstvertrauen der Spieler gestärkt. „Wir haben jetzt gegen die stärksten Teams der Liga gespielt und arbeiten intensiv weiter. Nun kommen die Mannschaften, die im Mittelfeld oder weiter unten stehen, als Gegner. „Ich denke, wir werden jetzt in der Tabelle weiter nach oben klettern“, blickt Eintracht-Trainer Gerald Oberbeck recht optimistisch auf die nächsten Aufgaben seines Teams. Im Umfeld der Sparkassenarena sind die Erwartungen an die Mannschaften nach wie vor hoch, gegen den aktuellen Abstiegskandidaten. Mit einem Heimsieg kann sich jetzt ein positives Punktekonto erarbeitet werden.

Der November als Wendemonat der bisher holprigen Saison? Dieser Wusch oder diese Vorstellung klingt durchaus realisierbar. Eintracht scheint in der dritten Liga angekommen zu sein, hat sich an die Spielweise der Gegner und auch daran gewöhnt, dass der Kampf und der harte Körpereinsatz unabdingbare Voraussetzung für Erfolge sind. Aufsteigende Form zeigte zuletzt Ivan Kucharik im linken Rückraum. Sorgen bereitete dem Eintracht-Coach immer wieder die Defensive, die in den bisherigen Spielen immer wieder Abstimmungsprobleme offenbarte. In Bernburg bekam Eintracht nur 22 Gegentreffer, was auf eine Leistungssteigerung im Abwehrbereich hinweist. Aller Voraussicht nach wird Trainer Oberbeck dabei erneut auf Robin John verzichten müssen, der wohl weiterhin mit seiner Knieverletzung pausieren muss. In der Sparkassenarena werden die Hildesheimer sicher auf das Tempo drücken, in dieser Saison gab es bisher keine Niederlage in der schönen Halle. Das soll auch so bleiben, wenn es nach den Fans und den Verantwortlichen der Hildesheimer geht. mab

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