Oliver Anhorn absolviert 500 Tischtennis-Spiele für den TSV Adenstedt

„Vorbild für die jungen Spieler“

Ehrung beim TSV Adenstedt: Der stellvertretende Mannschaftsführer Dieter Schünemann, Spartenleiter Timo Rodemann, Oliver Anhorn und Mannschaftsführer Reinhold Hiller. Foto: Fritzsche

ADENSTEDT J In 500 Pflichtspielen hat Tischtennis-Crack Oliver Anhorn meistens den Kampf mit der Zelluloid-Kugel gewonnen. Jetzt wurde der Lamspringer für seine 500 Pflichtspiele, die er in der Zeit von 1986 bis heute für den TSV Adenstedt bestritten hat, von Spartenleiter Timo Rodemann mit einem Zinnteller geehrt. Oliver Anhorn kann in den 28 Jahren seiner Tischtenniskarriere auf eine große Erfolgsgeschichte zurückblicken. Bereits im Alter von 12 Jahren absolvierte er sein erstes Punktspiel und wurde bereits in seiner fünften Saison mit der Adenstedter Jungen-Mannschaft ungeschlagen Kreismeister.

Drei Jahre später wurde er zum Spitzenspieler der II. Herren und in der Saison 1995/1996 ein Garant für die Vize-Meisterschaft in der 3. Kreisklasse. „Diesem Titel folgte 1997/1998 die Meisterschaft in der 2. Kreisklasse mit einer persönlichen Einzelbilanz von unbeschreiblichen 34:2 Siegen. In der Saison 1999/2000 folgte die Vizemeisterschaft in der 1. Kreisklasse und der damit verbundene Aufstieg in die Kreisliga“, so Mannschaftsführer Reinhold Hiller. „Dank seiner spielerischen und kämpferischen Klasse, seiner absoluten Zuverlässigkeit und seines konsequenten Trainingseifers wurde Oliver Anhorn 2006/2007 in Adenstedts Top-Team berufen .“ Anhorn, der auf einer Klassenfahrt den ersten Kontakt zum Tischtennis hatte und auch gleich Gefallen daran fand, konnte sein Talent an der heimischen Tischtennisplatte in der Garage von Familie Hiller aus Adenstedt weiter ausbauen und führte die I. Herren des TSV später zwei Mal zur Kreisliga-Meisterschaft um aktuell den Tischtennisschläger im Bezirkswettkampf zu schwingen.

„Zu seinen großen Erfolgen gehört u.a. der zuletzt ausgetragene Samtgemeinde-Pokal in Hönze. Hier stand er gemeinsam mit seinem Partner Steffen Hiller im Finale gegen das sehr starke Petzer Duo Jens Hoffmann und Daniel Bode letztendlich ganz oben auf dem Siegertreppchen“, würdigte auch der stellvertretende Mannschaftsführer Dieter Schünemann das Wirken des heutigen Lamspringers. „Oliver Anhorn gilt nicht zuletzt wegen seiner formatvollen, charakterlichen und menschlichen sowie ehrlichen Art als herausragendes Vorbild für unsere unseren Tischtennisspieler.“ fri

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