Offizieller Startschuss des Fußball-Jahres 2013, aber in der Samtgemeinde wird nicht gespielt

„Verletzungsrisiko ist zu hoch“

Ein Bild, das man in diesen Tagen nur selten sieht: Die Kreisliga-Fußballer des TSV Deinsen konnten aber nur wenige Einheiten auf dem B-Platz absolvieren. Foto: Meyer

KREIS „Das Wetter nervt so langsam. Aber was will man machen?“ Diese Aussage ist in diesen Tagen häufiger zu hören, besonders die Fußballer ärgern sich über den „zähen Winter“. Die Vorbereitung auf die Rückrunde ist derzeit aufgrund der winterlichen Witterung nur sehr eingeschränkt möglich. Offiziell rollt in den höheren Spielklassen von der Regional- bis zur Bezirksliga am Wochenende aber der Ball. Auch im NFV-Kreis soll es in einigen Klassen wieder losgehen. Doch die Chancen, dass auf den heimischen Plätzen Live-Fußball zu sehen sein wird, stehen praktisch bei Null.

„Diese Klassen sind größer als die anderen, deshalb geht es für sie drei Wochen früher los“, sagt Dieter Wilhof vom Spielausschuss mit Blick auf die Kreisligen der Herren und Frauen sowie die 1. Kreisklasse A. Eine generelle Absage wird es im NFV-Kreis Hildesheim nicht geben, das steht für ihn bereits fest. „Wir werden es laufen lassen und sehen, was dabei herauskommt.“ Die Kreisliga-Fußballer müssen sich aber wohl auf „englische Wochen“ einstellen, denn das Osterwochenende, ein „klassischer“ Ausweichtermin, ist bereits mit einem Doppel-Spieltag belegt.

Der TSV Gronau genießt laut Spielplan am Sonntag gegen den FC Concordia Hildesheim Heimrecht, aber für Trainer Torsten Fredrich steht fest: „Das Spiel kann nicht angepfiffen werden. Der Platz lässt kein reguläres Spiel zu.“ Auch in dieser Woche konnte er mit seinen Spielern kein „normales“ Training durchführen. „Das Verletzungsrisiko auf dem gefrorenen schneebedeckten Boden ist einfach zu hoch.“ Und so stehen beim Tabellenelften die Laufeinheiten im Mittelpunkt. „Wir müssen diese Zeit jetzt überbrücken. Ich rechne damit, dass erst Mitte März wieder gespielt werden kann.“

Davon geht auch Lars Wedekind, Pressesprecher des TSV Deinsen, aus. „Ich denke, dass der 10. März ein realistisches Datum ist.“ Dann wird auch in den weiteren Herrenstaffeln von der 1. bis zur 4. Kreisklasse wieder gespielt. Sicher ist, dass das für Sonntag angesetzte Spiel des Tabellenführers gegen den von Trainer Martin Kahl stark eingeschätzten SV Einum nicht angepfiffen wird. „In Deinsen kann nicht gespielt werden. Das wäre nicht nur für die Spieler unverantwortlich, sondern der Rasen wäre langfristig geschädigt.“ Die TSVer haben zwar schon einige Einheiten mit Ball auf dem B-Platz absolviert, aber das für Dienstag angesetzte Testspiel gegen den SV Freden wurde abgesagt und gestern trainierten sie nicht auf dem Sportplatz, sondern in der Soccer-Arena Himmelsthür. „Auch das Training war durch den immer wieder einsetzenden Schneefall nicht möglich“, berichtet Lars Wedekind.

Die abstiegsbedrohte SG Eitzum/Rheden/Brüggen wäre mit einem „dicken Brocken“ in das Jahr 2013 gestartet. Der Spielplan sah den Vergleich mit dem Tabellendritten TuSpo Lamspringe vor. Aber für Spielertrainer Sascha Graser steht fest: „Hier in Eitzum kann nicht gespielt werden.“ Der Trainingsbetrieb ist sehr eingeschränkt möglich. „Hauptsächlich stehen Laufeinheiten auf dem Programm.“ Natürlich ist das alles andere als optimal, aber Sascha Graser zeigt sich mit der Beteiligung zufrieden. ey

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