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„Große Erleichterung für die Vereine“

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Von: Heiko Meyer

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Frank Wodsack mit Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Landrat Bernd Lynack (v.l.) beim „Energiegipfel“
Schließung der Sportstätten verhindern:  Frank Wodsack mit Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Landrat Bernd Lynack (v.l.) beim „Energiegipfel“. © Ann-Cathrin Oelkers

Kreis – Seit Montag können niedersächsische Sportvereine und -verbände beim Landessportbund (LSB) Zuschüsse von bis zu 200 000 Euro beantragen, mit denen die deutlich gestiegenen Energiekosten abgefedert werden sollen. Insgesamt stehen 30 Millionen Euro aus einem Förderprogramm des Landes bereit. 

KSB-Chef Frank Wodsack wirbt dafür, dass möglichst viele Vereine aus Stadt und Landkreis Hildesheim einen Förderantrag stellen. Sein Wunsch ist, dass niemand in den Sporthallen friert, keine Sportlerin und kein Sportler kalt duschen muss, kein Verein wegen der hohen Energiekosten „in die Knie geht“. Dementsprechend begrüßt er die Unterstützung des Landes bei der Aufrechterhaltung des Trainings- und Übungsbetriebs. Ein besonderes Plus: die Hilfe kann unbürokratisch und schnell beantragt werden – auch das eine große Erleichterung für die Vereine. Das Antragsverfahren beschreibt Wodsack als „sehr simpel“. Antragsberechtigt sind Sportvereine und -bünde sowie Landesfachverbände im Landessportbund, wenn ihre Kos- tensteigerung nachweislich auf die höheren Energiepreise zurückzuführen sind. Weitere Voraussetzung für die Beantragung eines Energiekostenzuschusses: der Antragsteller muss Eigentümer der Sportanlage sein oder dem Eigentum gleichstehende Rechte an der Sportanlage haben, zum Beispiel in Form von Pachtverträgen oder langfristigen Mietverträge. Auch Vereine, die Sportanlagen anderer Vereine oder kommunale Sportanlagen nutzen, können einen Antrag stellen. Mittel für gestiegene Energieausgaben von Geschäftsstellen können ebenfalls beantragt werden. Bezuschusst werden die gestiegenen Energieausgaben für die Erzeugung von Strom und Wärme unabhängig vom Energieträger sowie gestiegene Nutzungsentgelte, etwa für die Anmietung von kommunalen Sporthallen oder Schwimmbädern. „Gefördert werden bis zu 70 Prozent der dargestellten Ausgabensteigerungen, maximal 200 000 Euro pro Antragsteller“, so Wodsack. oel

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