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Überzeugender XL-Test gegen Bremen

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Von: Heiko Meyer

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Test von Hannover 96 gegen Werder Bremen
Abklatschen nach dem 1:0: Sebastian Kerk (rechts) nutzt einen Bremer Ballverlust aus. © Lars Kaletta

Hannover – Im letzten Spiel vor der kurzen Winterpause musste Hannover 96 gegen Werder Bremen einen deutliche 1:4-Niederlage hinnehmen. Am Samstag standen sich die beiden Zweitligisten erneut gegenüber. Im Eilenriedestadion trennten sich die Teams mit einem 2:2. Ein Ergebnis und vor allem eine Leistung, die die Roten durchaus zuversichtlich in den Restart am Freitag gehen lässt.

Für den Trainer bot sich dabei auch die Möglichkeit, seine beiden Neuzugänge Cedric Teuchert und Mark Diemers zum Einsatz zu bringen. Dabrowski hatte im Vorfeld angekündigt, dass sie zwischen 45 und 60 Minuten auflaufen sollen.. Zwischen den Pfosten stand Ron-Robert Zieler, der sich Mitte Oktober beim Spiel gegen Schalke 04 verletzt hatte. Zunächst blieb er ohne Beschäftigung und sah in der 17. Minute die Führung, an der auch ein Neuzugang beteiligt war. Cedric Teuchert nutzte einen Bremer Fehlpass aus, und legte auf Sebastian Kerk vor, der das 1:0 erzielte. Die Gäste glichen zehn Minuten später aus. Niklas Schmidt ließ zwei Gegenspieler stehen und auch Zieler hatte keine Abwehrchance. Bei diesem leistungsgerechten 1:1 blieb es bis zur  ersten Pause. Kurz nach dem Wiederanpfiff gingen die in schwarz gekleideten Roten erneut in Führung. Maxi Beier legte überlegt auf Teuchert ab, und der Neuzugang von Union Berlin vollendete unhaltbar. Aber auch der Ex-96er Marvin Ducksch stellte wie schon in der Liga seine Torgefährlichkeit unter Beweis. In der 42. Minute Der Stürmer nutzte die Vorarbeit von Christian Groß in der 42. Minute zum 2:2. Das war dann auch das Ergebnis nach der ersten gespielten Stunde. Danach nahm Christoph Dabrowski einen kompletten Tausch seines Kaders vor. Alle Spieler der ersten 60 Minuten konnten auf der Bank Platz nehmen. Zwar hatten die Gastgeber die etwas höheren Spielanteile, bis auf die Chance von Lawrence Ennali gab es aber keine wirklich zwingenden Torchancen mehr. Auch die Bremer, bei denen Trainer Ole Werner gleich 21 Spieler auf den Rasen geschickt hatte, konnten sich keine Möglichkeit mehr herausarbeiten. So stand nach 120 Minuten ein 2:2 auf der Anzeigetafel, mit dem beide Trainer leben konnten. Viel wichtiger als das Ergebnis waren natürlich die Erkenntnisse für die anstehenden Aufgaben.

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