Gronauer Team überzeugt im Bowling-Center / André Kotarra Bester am Finaltag

„T’quillas II“ holt zum dritten Mal den Hauspokal

Die „T"quillas“, Bowlingspieler aus Gronau und Alfeld, treten mit zwei Mannschaften in der Hausliga an (v.l.): René Leuschner, Peter Schifke, Marvin Hansemann, Rustem Muja, Torsten Strauch, André Kotarra und Michael Bäthe. Foto: Kuhlemann

GRONAU / ALFELD Die zweite Mannschaft der „T"quillas“ hat zum dritten Mal in Folge die Hausliga im „Seven-Hills-Bowling-Center“ in Limmer gewonnen und sich damit erneut den Wanderpokal gesichert. Die „Erste“ war mit Platz sechs weniger erfolgreich und konnte damit nicht an die Zeiten anknüpfen, als sie mehrfach den Pott gewann.

Zum Siegerteam der Saison 2012/2013 gehören André Kotara aus Gronau, Peter Schifke aus Limmer sowie Marvin Hansemann und René Leuschner aus Alfeld.

An jedem Spieltag werden mehrere Durchgänge gespielt. Danach wird ein „Handicap“ ermittelt, das die Leistungsstärken aller Spieler in Relation setzt. So kann es immer wieder mal passieren, dass vermeintlich bessere Spieler als Verlierer von der Bahn gehen.

Die „T"quillas II“ haben 130:18 Punkte und damit Platz eins geholt, auch wenn der Durchschnitt von 157,3 Pins nicht der Spitzenwert ist – den schafften die Zweitplatzierten „Pin Balls“ (108:60 Punkte) mit 162,0. Dritter der Hausliga-Wertung wurde das Team „Seven Hills“ (104:64 Punkte) vor „Schnitten reloaded“ (102:66), den „Bowling reapers“ (89:79) und „T"quillas I“ (73:95): Torsten Strauch, Rustem Muja, Michael Bäthe und Dirk Wiehland erzielten einen Durchschnittswert von 149,8 und blieben damit unter ihren Möglichkeiten. Schließlich haben sie mit Rustem „Papa“ Muja den Rekordhalter in ihren Reihen: Dem Gronauer gelang im vergangenen Jahr das Top-Ergebnis von 278 Pins – damit stellte er den bisherigen Rekord von Peter Schifke ein. Zum Vergleich: Center-Leiter Sven Riemenschneider hat eine Bestmarke von 224 Pins. Er hätte natürlich lieber seine Alfelder Mannschaft („Seven Hills“) vorn gesehen.

Auch die anderen „T"quillas“ haben einen besseren persönlichen Spitzenwert, als den im Wettbewerb erreichten. Muja beschreibt die Motivation beim Bowling so: „Du versuchst jedes Mal die 300 zu erreichen, das perfekte Spiel. Und wenn Du es nicht schaffst, denkst Du, dass Du es beim nächsten Mal packst“, so der Inhaber eines Dental-Labors. Er will mit seiner Mannschaft in der nächsten Saison wieder „angreifen“. Schlechter als „T"quillas I“ war nur das „X-Team“ mit 66:102 Punkten.

Beste Einzelspieler der Hausliga-Serie 2012/2013 waren Bernd Hoffmann aus Nienburg bei den Herren und Kerstin Nitz aus Alfeld bei den Damen. Am Finaltag lag in der Einzelwertung bei den Herren der Gronauer André Kotarra mit einem Durchschnitt von 208 Pins und bei den Damen Manuela Mann aus Einbeck mit 204 Pins vorn. rk

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare