Souveräner Heimerfolg des Spitzenreiters im Derby gegen Eintracht II

SV Alfeld lässt sich nicht stoppen

Nicht zu stoppen:  Alfelds Spielmacher Robin John trägt mit sieben Treffern zum Derbysieg bei.
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Nicht zu stoppen:  Alfelds Spielmacher Robin John trägt mit sieben Treffern zum Derbysieg bei.

Alfeld – Der erste und letzte Treffer ging auf das Konto von Robin John, Spielmacher und Regisseur des Verbandsliga-Spitzenreiters SV Alfeld, der im Nachholspiel das Derby gegen die U23 von Eintracht Hildesheim deutlich mit 33:25 für sich entschied. Mit 35:5 Punkten führt die Mannschaft vom Trainergespann Goran Krka und Marcus Schiech weiter die 5. Liga an. Gegenüber Verfolger HSV Warberg-Lelm beträgt der Vorsprung vier Zähler. Eintracht II (22:20) befindet sich auf Rang sechs im gesicherten Mittelfeld.

Die Alfelder setzten ihren Trend zu Hause weiter ungeschlagen zu bleiben, erfolgreich fort. Zwar produzierte der Klassenprimus auch selbst etliche individuelle Fehler, profitierte in den entscheidenden Phasen aber auch von den zahlreichen Unebenheiten der Einträchtler, die zunächst mit 2:1, 5:4 und 6:5 (12.) führten. Trainer Brandes hatte bis zu diesem Zeitpunkt mit dem siebten Feldspieler agiert, was aber im weiteren Verlauf nicht klappte und kein entscheidender Vorteil war. Vor allem durch Tempogegenstöße nach Ballverlusten wurden die Gäste kalt erwischt. Hinzu kam ein besser werdendes Alfelder Kombinationsspiel. Brandes hatte inzwischen schon zwei Auszeiten genommen, was aber nichts einbrachte. Seine Riege schenkte leichtfertig die Bälle ab und bekam obendrein keinen Zugriff auf die SVA-Offensive. Das Fehlen der Leistungsträger Sebastian Beyer und Ferdinand Heldt machte sich gravierend bemerkbar. Zudem fehlt verletzungsbedingt Torwart Philipp Bunzel. Christoph Laukart steht daher seit Wochen durchgehend allein zwischen den Pfosten. Mit Knieproblemen ging Keanu Brandes ins Spiel. Nach dem 7:7 (14.) übernahmen die Alfelder zusehends das Kommando und setzten sich bis zur Halbzeit auf 18:11 ab. Auch in Durchgang zwei änderte sich nicht mehr viel. Der Spitzenreiter aus dem Leinebergland zeigte den Gästen weiter seine Grenzen auf. Die Einträchtler hatten keine Chance, dem Spiel noch eine Wende zu geben. Immer wieder waren es die Hildesheimer Ballverluste, die den Tore Vorsprung der Heimmannschaft anwachsen ließ. Nach 43 Minuten stand ein 26:16 an der Anzeigentafel – die Derby war entschieden.  wm

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