4:3-Sieg im Spitzenspiel gegen Newroz Hildesheim

SV Alfeld bleibt das Maß aller Dinge

Alfelder Heimsieg gegen Newroz Hildesheim
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Großer Schritt Richtung Heimsieg:  Alfelds Kevin Hutzl auf dem Weg zum 3:2.

Alfeld – Bezirksliga 9: SV Alfeld - SV Newroz Hildesheim 4:3 (1:1) - Um es vorweg zu nehmen: Gegenüber der letzten Partie im Oktober letzten Jahres, verlief diese Begegnung fair. Beide Mannschaften waren darauf bedacht, sich trotz der Bedeutung regelkonform zu verhalten und erfüllten die Erwartungen vollständig. 

Dass den Gastgebern in der 25. Minute der Führungstreffer gelang, kam für alle überraschend. Lukas Petrasch und Nikolas Flake düpierten die Gästeabwehr auf der rechten Außenbahn und das anschließende Zuspiel zu Fabian Carduck verwertete dieser mit einem platzierten Flachschuss ins linke untere Eck zum 1:0. Die Antwort der Newroz-Kicker dauerte nicht lange. In der 39. Minute gelangte Mahdi Khalid Biso 22 Meter vor dem Alfelder Kasten ans Leder und mit einem satten, unhaltbaren Schuss in den rechten oberen Winkel egalisierte er zum 1:1. Die Gäste zogen auch zu Beginn der zweiten Halbzeit ihr dominantes Spiel auf und wenn Maximilian Titz im Alfelder Gehäuse nicht einen herausragenden Tag erwischt hätte, den Hausherren wäre es nicht gut ergangen. In der 48. Minute wehrte Titz einen 18-Meter-Freistoß von Adem Avci per Grätsche ab und als Abdoulie Jallow nur eine Minute später von der Strafraumgrenze abzog, fischte Alfelds Nummer 1 die Kugel mit einem Hechtsprung aus der rechten unteren Ecke. Die Gastgeber setzten durch ihre schnellen Angreifer immer wieder Nadelstiche und einen davon nutzte Nico Schal in der 53. Minute zum 2:1. Erneut gelang es den Hildesheimern gleichzuziehen. In der 60. Minute setzte sich Koder Biso auf der linken Seite durch, zog aus 19 Metern ab und platzierte die Kugel zum 2:2 ins rechte lange Eck. Alfeld antwortete umgehend – und wie. Nur eine Minute später tauchte Kevin Hutzl im Strafraum der Newroz auf und schob den Ball aus 7sieben Metern zum 3:2 über die Linie. Die Kreisstädter hatten sich noch nicht von dem Schock erholt, da klingelte es erneut in ihrem Kasten. Maximilian Mauer nutzte eine Unachtsamkeit in der Gästeabwehr gnadenlos aus und ließ sich für sein Tor zum 4:2 feiern. Wer jetzt dachte, das Spiel sei gelaufen, täuschte sich. Die Elf von Coach Adem Cabuk warf alles nach vorn und wurde in der 84. Minute mit dem Anschlusstreffer von Servet Kizilboga zum 4:3 belohnt. In den letzten Minuten standen die Alfelder unter Dauerbeschuss, warfen sich in die Zweikämpfe und rissen nach 96 Minuten die Arme in die Luft, als der Schiri die Begegnung endgültig beendete. ksi

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