TSV Deinsen bietet trotz der 0:3-Niederlage eine starke Leistung / Bavenstedt II nutzt Chancen konsequent

„Spitzenreiter vor einige Probleme gestellt“

Felix Metze hat sich auf der Außenbahn durchgesetzt, Bavenstedts Julian Mielicki (Nr. 17) kann die Flanke nicht verhindern. Fotos: Kreikenbom

DEINSEN Kreisliga: SV Bavenstedt II - TSV Deinsen 3:0 (1:0) - Eigentlich hört sich das Ergebnis standesgemäß an, doch der Spitzenreiter atmete nach dem Abpfiff erst einmal kräftig durch. Der TSV Deinsen konnte in Bavenstedt seine guten Leistungen der vergangenen Wochen bestätigen, stand aber am Ende mit leeren Händen da. Der Unterschied, und das ist im Sport der entscheidende, war die Chancenauswertung. Und dabei war der SV an diesem Abend deutlich konsequenter.

Das zeigte sich bereits in der 4. Minute, als die Gastgeber durch Julian Mielicki früh in Führung gingen. „Danach haben wir uns kurz durchgeschüttelt, und dann eine richtig starke Leistung geboten“, so Trainer Norbert Fengler, der sich zwar einige gute Chancen notieren konnte, allerdings nicht den Ausgleich, den sich die Gäste auf jeden Fall verdient hätten. Allein Vitali Schäfer hatte gleich dreimal das 1:1 auf dem Fuß, konnte aber den Ball nicht im Tor unterbringen. So verabschiedeten sich die Teams mit einer Bavenstedter Führung in die Kabinen, die als glücklich bezeichnet werden kann. Im zweiten Durchgang verlief die Partie auf Augenhöhe. Beide Teams erspielten sich Chancen, so dass entweder die Vorentscheidung zugunsten des SVB oder der fällige Ausgleich des TSV Deinsen fallen konnte. Mit zunehmender Spieldauer lockerten die Gäste die Defensive, und die Bavenstedter schlugen unbarmherzig zu. In der 77. Minute traf Julian Mielicki zum 2:0, und als die Deinser auf den Anschlusstreffer drückten, wurden sie erneut ausgekontert. Torschütze war Simon Engelke in der 81. Minute. „Bavenstedt hat seine Chancen im Stil einer Spitzenmannschaft genutzt“, sagt Trainer Norbert Fengler, der seinem Team aber trotz der Niederlage ein Lob aussprach: „Wir haben eine starke Leistung geboten und den Spitzenreiter vor einige Probleme gestellt. Schade, dass sich das Team dafür nicht belohnt hat.“ ey

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