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„Aufenthalt wird ein unvergessliches Erlebnis”

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Freuen sich sehr, dass Hildesheim Host Town der Special Olympics World Games 2023 sein wird (v. l.): Ulrike Dammann (Stadt Hildesheim, Stabsstelle Migration und Inklusion), Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Vera Neugebauer (Präsidentin Special Olympics Niedersachsen) und Fritz S. Ahrberg (Geschäftsführer Hildesheim Marketing).
Freuen sich sehr, dass Hildesheim Host Town der Special Olympics World Games 2023 sein wird (v. l.): Ulrike Dammann (Stadt Hildesheim, Stabsstelle Migration und Inklusion), Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer, Vera Neugebauer (Präsidentin Special Olympics Niedersachsen) und Fritz S. Ahrberg (Geschäftsführer Hildesheim Marketing). © Stadt Hildesheim

Hildesheim – Vom 17. bis zum 25. Juni 2023 finden die Special Olympics World Games in Berlin statt – und damit erstmals in Deutschland. Die Special Olympics World Games sind die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung. Tausende Athleten mit geistiger und mehrfacher Behinderung treten miteinander in 26 Sportarten an. Die Stadt Hildesheim hat sich bereits im vergangenen Jahr darum beworben, Host Town, also Gastgeberstadt, einer Delegation zu werden. Mit Erfolg: Vom 12. bis 15. Juni  wird die siebenköpfige Delegation aus Liberia zu Gast sein und an den Leichtathletik-Wettbewerben in Berlin teilnehmen.

Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer nahm jetzt die Urkunde zur Kooperationsvereinbarung aus den Händen von Vera Neugebauer (Präsidentin Special Olympics Niedersachsen) entgegen. „Teilhabemöglichkeiten im Sport sind elementarer Bestandteil einer gelingenden Inklusion. Hildesheim ist aufgrund seiner Vielfalt an Vereinen und Sportangeboten bereits als Sportstadt bekannt, möchte aber den inklusiven Aspekt weiter ausbauen und fördern. Daher freuen wir uns sehr, im nächsten Jahr Host Town für die Special Olympics World Games sein zu dürfen. Dass sich Sportler mit Behinderung bei uns sehr wohl fühlen können, hat bereits die Ausrichtung der Special Olympics Landesspiele 2017 gezeigt. Gemeinsam mit Hildesheim Marketing und den Vereinen werden wir auch mit einem abwechslungsreichen Programm dafür sorgen, dass der Aufenthalt in unserer schönen Stadt auch für die Delegation aus Liberia ein unvergessliches Erlebnis wird.“ Vera Neugebauer ist sich aufgrund der positiven Erfahrungen bei den Landesspeilen 2017 sicher, dass Hildesheim ein hervorragender Gastgeber für die Delegation aus Liberia sein wird: „Special Olympics ist in Hildesheim angekommen“, so Neugebauer. In Niedersachsen habe es 22 erfolgreiche Bewerbungen für das Host Town-Projekt gegeben. Das Programm sei ein wichtiger Baustein, um Inklusion auch regional weiter nachhaltig voranzutreiben.

Das „Host Town“-Programm bietet eine große Chance

Fritz S. Ahrberg, Geschäftsführer Hildesheim Marketing

Fritz S. Ahrberg (Geschäftsführer Hildesheim Marketing) ergänzt: „Das Host Town Programm bietet eine große Chance, der Hildesheimer Bevölkerung das Thema Inklusion näher zu bringen und greifbarer zu machen. Wir möchten nicht nur der Delegation aus Liberia einen unvergesslichen Aufenthalt in Hildesheim ermöglichen, sondern auch für die Menschen mit Behinderungen hier vor Ort nachhaltig Begegnungsorte schaffen.“

Das Programm wurde bereits in einem Online-Austausch mit den Gästen aus Afrika abgestimmt. „Sie freuen sich auf den Aufenthalt in Hildesheim und auf das von uns ausgearbeitete Programm“, berichtet Ulrike Dammann (Stadt Hildesheim, Stabsstelle Migration und Inklusion). Dabei soll die mediale Aufmerksamkeit für allgemeine Aktivitäten zur Förderung von Inklusion und Teilhabe in Hildesheim und zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit genutzt werden. „Unser Ziel ist es, bestehende Netzwerke zu erweitern, neue zu gründen und so nachhaltige Angebote in Hildesheim zur Förderung der Inklusion und Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung zu schaffen“, so Dammann.

Bei den Vorbereitungen sind Teilhabeberatende (Personen mit kognitiven Beeinträchtigungen) als Experten in eigener Sache aus dem Special Olympics Live-Projekt involviert, an welchem die Stadt seit diesem Jahr teilnimmt. Unterschiedliche Akteure wie Anbieter der Eingliederungshilfe (Bereiche Arbeit und Wohnen), Schulen, der Kreis-Sport-Bund (KSB), Sportvereine, Kultureinrichtungen, das Netzwerk Kultur-Inklusiv und viele mehr sind bei den Planungen und an der Veranstaltung selbst beteiligt. „Das Interesse am Engagement für mehr Inklusion mit der Verwaltung und anderen Akteuren wurde bereits geweckt, neue sind dazu gekommen“, berichtet Ulrike Dammann von Erfolgen der Planungs- und Vorbereitungsphase.

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