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Sieg gegen „unbequemen Gegner”

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Von: Heiko Meyer

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Eintrachts Kreisläufer Nikolaos Tzoufras  beim Heimspiel gegen den Northeimer HC
Kreisläufer Nikolaos Tzoufras nutzt eine Lücke in der HC-Abwehr konsequent aus. © Kais Bodensieck

Hildesheim – Der HC Eintracht Hildesheim hat sich auch gegen den Northeimer HC keine Blöße gegeben. Die Hildesheimer gewannen ihr Heimspiel mit 33:27. Die Gäste erwiesen als unbequemer Gegner, der keine Gastgeschenke dabei hatte. Ausschlaggebend für den Heimerfolg der ambitionierten Einträchtler war die Viertelstunde vor der Pause, in der sie sich mit 19:12 in Führung warfen. In der Tabelle kletterten die Einträchtler auf Rang zwei, stehen aber nach Minuspunkten weiterhin besser da als Spitzenreiter Vinnhorst, der bereits zwei Spiele mehr ausgetragen hat.

Die Northeimer erwiesen sich schnell als der erwartet unbequeme Gegner. Sie brachten sofort Härte ins Spiel, bereits nach zwei Minuten musste Marko Matic lange behandelt werden, nachdem er Tor zum 1:1 hart im Unterleib getroffen worden war. In der ausgeglichenen Anfangsphase wechselte die Führung immer wieder, Eintracht hatte insbesondere auf der rechten Abwehrseite Probleme mit dem Northeimer Halblinken Malte Wodarz. Hatten die Gastgeber in der zehnten Minute noch knapp mit 7:6 vorne gelegen, sahen sie sich sechs Minuten später einem 8:9 Rückstand gegenüber. Trainer Bätjer schickte jetzt seinen Abwehrchef Moritz Schade in die Abwehr, was sich bemerkbar machte. Die Defensive wurde sicherer, die Führung zurückgeholt. In der 23. Minute hatte Nikolaos Tzoufras zum 14:11 getroffen, im Gegenzug netzte sein Northeimer Kollege Paul Hoppe zum 12:14 ein. Danach begann eine Torflaute der Gäste, denen bis zur Pause kein Treffer mehr gelang, bei einigen Pfostentreffern hatte die Gäste allerdings auch Pech. Eintracht nutzte das und warf mit dem 19:12 die Vorentscheidung heraus. Bester Spieler im Hildesheimer Team war Lukas Schieb, der insgesamt auf sieben Tore kam. Nach dem Wechsel ging der Faden zeitweise verloren im Hildesheimer Angriffsspiel. Die weiterhin kämpferisch starken Gäste verkürzten zum 15:19 und später zum 26:29, ehe Eintracht wieder Gas gab und den Vorsprung wieder ausbaute. Am Ende stand ein sicheres 33:27.  „Wir haben wieder souverän gewonnen. Das war ein unbequemer Gegner, der von Anfang an viel Härte ins Spiel gebracht hat. Ich glaube wir haben ein bisschen zu lange gebraucht, um uns auf die offensive Abwehr von Northeim einzustellen. Ansonsten ist es auch kompliziert, da wir am Mittwoch schon wieder spielen. Ich wollte die Kräfte gerne etwas verteilen. Unter normalen Umständen lässt man die Besetzung, bei der es gut geklappt hat, etwas länger laufen, aber wir müssen auch an Mittwoch denken“, kommentierte Trainer Jürgen Bätjer. Bereits am Mittwoch bestreiten die Einträchtler um 19 Uhr das Heim-Nachholspiel gegen den SC DHfK Leipzig II.     mab

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